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Taschen nähe ich gern. Frau kann nie genug davon haben, Frau (und auch Mann) können sie gut verschenken. Es gibt immer dankbare Abnehmer… wenn man (oder auch frau) sich denn trennen kann! 😬 Mir fällt das immer sehr schwer, weil mir die Taschen selbst so gut gefallen und gerade beim upcyclen von Klamotten meiner Familie einfach auch sehr viele Erinnerungen stecken oder die Stoffe so toll sind… ich finde das schwierig.
Die Basket-Tote von Sew Can She hatte ich schon länger auf meiner To-Sew-Liste, ich mag die Form irgendwie. Caroline von Sew Can She bietet viele kostenlose Schnitte auf ihrer Seite an; schau mal nach. Die Anleitungen sind zwar alle auf englisch, aber gut bebildert. Mit einem Übersetzungsprogramm zusätzlich ist es gut zu meistern.
Ich habe das Hosenbein einer Jeans, fertiges Paspelband, ein blaues Oberhemd mit Ankern des Gatten sowie Reste von Baumwollstoffen verarbeitet. Verstärkt habe ich das erste Mal mit „Soft and Stable“, das fasst sich fast so an wie dünner Schaumstoff, lässt sich einfach verarbeiten und hat einen super Stand. Da ich den im Schnitt vorgesehenen Reißverschluss nicht eingenäht habe, klaffte die Tasche oben sehr weit auf. Für den Verschluss habe von den Manschetten des Hemdes die Stücke mit den Knopflöchern genutzt um die Tasche oben zusammenzufassen. Den goldenen Knopf mit dem Anker habe ich in meinem Fundus gefunden. Er passt durch die goldene Farbe nicht so 100%ig, mir gefällt es trotzdem.

Turnbeutel sind ja seit einiger Zeit der absolute Renner, geht man durch die Stadt sieht man sie in allen möglichen Farben, mit Bändern, mit Kordeln, zusätzlichen Reißverschlusstaschen…. Ich wollte für mich keinen haben, erinnerte es mich noch an meinen eigenen Turnbeutel und dann an die meiner Kinder. Sowas wollte ich mir nicht auf den Rücken hängen. Naja, bis dann vor einiger Zeit.
Ich hatte mir meine Altkleiderkiste vorgeholt und einen meiner ehemaligen Lieblingsblazer vorgeholt (leider zu klein). Eine schwarze Jeans hatte ich auch noch… und eine Vorstellung im Kopf, wie das Ganze fertig aussehen sollte. Fehlte nur noch das Futter (hier kam ein Oberhemd meines Vaters zum Einsatz) und die Kordel; die habe ich neu gekauft. Er gefällt mir sehr gut – den kann ich auf keinen Fall weggeben, oder?
Eine schöne Restwoche und
liebe Grüße
Ingrid
Verlinkt mit Creadienstag







Gestern fiel mir wieder ein Kleid in meinem Schrank in die Hände, dessen Stoff ich wahnsinnig gern mag, jedenfall die Farbe und das Muster; die Qualität ist leider nicht so toll, von daher war die Wahl ein Kleid daraus zu nähen auch nicht so gut. Irgendwie gefiel es mir von Anfang an nicht so richtig, wegen dieser Passe, die diese Baukastenkleider anscheinend brauchen.. Ich dachte, dass die Passe nicht so auffällt, dem war auch so, aber der ganze Schnitt ist einfach nicht so schön für mich.
Ich habe also einfach die Passe abgetrennt und den Rockteil ans Oberteil genäht; sieht die Tunika nicht klasse aus? Der Kleiderschnitt ist aus dem Buch von rosa p. „Näh Dir Dein Kleid“.
Zusätzlich habe ich noch das Tulpentop von Crafteln genäht, aber davon mehr im nächsten Beitrag.



Die „Schräge Evi“ (siehe auch





