Chic und bequem

*Werbung, da Markennennung*

Alex

Auf dem Heimweg aus unserem Urlaub in Österreich letztes Jahr, konnte ich den Ehemann davon überzeugen, dass wir einen ganz großen Schlenker durch die Schweiz fahren… 😉     Du ahnst es sicher schon…? 🙂 Hahaha, es hatte geklappt! :-).

Natürlich wollte ich mal bei der Gelegenheit in Steckborn/Schweiz bei Bernina vorbeischauen und mal sehen, was es dort zu sehen gibt. Aber leider war geschlossen!  Jetzt hatte ich das Ganze so geschickt eingefädelt, aber leider war Montag… und da ist halt immer zu. War zwar wirklich blöd, aber so haben wir wieder ein Stückchen mehr von der wunderschönen Schweiz gesehen. Die nächste Station am Bodensee war Konstanz! Meine Güte, ist das schön da unten! In Konstanz haben wir übernachtet und natürlich auch Stoff gekauft (diesen hier).

Am nächsten Tag weiter nach Freiburg im Breisgau; (ich glaube, ich möchte mir schon seit gefühlten Ewigkeiten mal Freiburg anschauen  – letztes Jahr war es endlich soweit!)

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Natürlich habe ich auch dort ein Geschäft auf dem Zettel gehabt: Schnittquelle oder Kleiderforum. Ich sehe immer so schöne Stoffe in dem Online-Shop und war begeistert von der schönen Auswahl vor Ort. Ich hatte auch bereits im Online-Shop das Kleid Alex bewundert, hatte mich aber irgendwie nicht an den Schnitt getraut. Die Raffung mit der Schnalle hat mich ein wenig nervös gemacht

 

 

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Vor Ort hatte die Schneiderpuppe das Kleid an, der Stoff war wunderschön und mein Mann sagte, dass ich doch DAS eigentlich genau so auch nähen könnte. Und so habe ich das erste Mal ein komplettes Stoffpaket mit Stoff, Garn, Schnalle, Anleitung und Schnitt gekauft. Die Anleitung ist knapp, aber gut. Für Alexa und andere Schnitte gibt es auch eine zusätzliche Nähbeschreibung im Blog, das hat mir an einigen Stellen schon geholfen.

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(bei dem oberen Foto hat er tatsächlich gesagt, ich soll den Bauch einziehen… der war drin…! 😉 )

Das war letztes Jahr im Sommer. Ich wollte es eigentlich für den frühen Herbst nähen, jetzt ist der Frühling geworden – aber ehrlich gesagt, die Farben und die Qualität sind durchaus frühlingshaft…  ich habe es nicht bereut!

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Gestern habe ich es das erste Mal getragen und es gefällt mir sehr gut. Allerdings fiel mir jetzt erst auf den Fotos auf, dass ich den Schnitt anscheinend nicht richtig im Fadenlauf auf den Stoff gelegt habe – aber das stört mich nicht so sehr. Mich stören mehr die Querfalten in meinem Hohlkreuz; daran möchte ich wirklich arbeiten, dass mein genähtes Kleidungsstück vorn und hinten gut aussieht, auch wenn ich einen Jersey verabeite.

Einen wunderschönen Abend,

liebe Grüße

Ingrid

Den Schnitt, Stoff usw. habe ich gekauft und meine eigene Meinung hier wiedergegeben.

 

 

 

Stranddecke aus Jeans

Decke gesamt 2

Da ich im Moment nicht schaffe zu nähen, was ich gern möchte und dieses dann hier vorzustellen, möchte ich zwischendurch gern Dinge zeigen, die ich vor meinem Blogstart letztes Jahr im September bereits genäht habe. Den Anfang möchte ich mit unserer Stranddecke machen.

Im Februar 2017 war ich das erste Mal mit einer sehr netten Gruppe 7 Tage lang zusammen nähen – ein Traum! Ich hatte mein Auto randvoll gepackt (der beste Ehemann schaute völlig verständnislos und dachte wohl erst erst, dass ich nicht mehr wiederkommen würde 😂) und geplant, das ein oder andere Kleidungsstück hinterher zu Hause vorweisen zu können. Da ich wusste, daß eigentlich alle anderen Teilnehmer Patchworker/Quilter waren, habe ich vorsichtshalber eine Kiste mit abgelegten Jeans mitgenommen, denn diese Vorstellung der Jeansdecke schwirrte jir schon etwas länger im Kop herum. (und wieder was gelernt: nicht jede/r, die/der näht, näht auch Kleidung… und hat somit Erfahrung damit und kann ggf. unterstützen).

Decke mit RückseiteWas soll ich sagen, nach zwei Tagen (und einer Jacke), packte ich meine Schnittmuster weg und die Jeans raus! Ich schnitt die Beine ab und Seitennähte auf, legte mein 15 x 15 cm großes Lineal auf und habe unzählige Quadrate mit dem Rollschneider ausgeschnitten. Ich legte die Quadrate aus und war fasziniert, wie unterschiedlich das Ganze wirkt, wenn man mit den Farben (oder in diesem Fall mit den Schattierungen) spielt. Das ist übrigens etwas, was mich beim Patchworken so fasziniert! Da ich unendlich viele Inspirationen mit Farben und unterschiedlichsten Patchwork-Blöcken um mich herum hatte, fand ich es dann sehr langweilig, die Decke nur aus unterschiedlichen Blautönen zu nähen. Ein bisschen Farbe wäre schön; da rot zu Jeans einfach super passt, sollte der größte Farbtupfer auch rot sein!

Außerdem wollte ich die unterschiedlichen Stickstiche meiner Maschine ausprobieren und einsetzen und habe mich kreativ ausgelebt. Das hat einen Riesenspaß gemacht!

Und ich habe gleich auch noch 2 neue Techniken kennengelernt und erfolgreich eingesetzt: Reversible Applique und freihand nähmalen (geht super mit dem Nähfüsschen #9 von Bernina). Eine sehr naive Nähmalerei, aber hey, es war das erste Mal! 🙂

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Der Rand besteht aus den Jeansresten, für die Rückseite habe ich einen im Discounter runtergesetzten, farblich perfekt passenden Bettbezug in Übergröße genutzt, so war an der Stelle kein stückeln nötig. Ein extra Binding habe ich mir damit erspart: der Bettbezug war so groß, dass ich die Rückseite nach oben umgeschlagen habe und eingefasst habe. Ich glaube, das hat einen eigenen Namen, bin mir aber nicht sicher.

blaues Quadrat

 

Gequiltet habe ich, indem ich jeweils die Nahzugaben platt genäht habe; also rechts und links neben den Nähten eine rote Quiltnaht. das hat sich bei meiner heißgeliebten Patchworktasche aus Jeans auch bereits bewährt. Um das Ganze noch besser in Szene zu setzen, habe ich das Ganze vom Rand mit mit rotem engestellten Zickzackstich umnäht. Ich hätte lieber eine rote Paspel eingefügt, hätte dazu aber wieder den Rand abtrennen müssen.

 

Wir mögen die Decke wahnsinnig gern, sie hätte für 2 etwas größer (Maß ist 1,70 x 1,40 m) sein können; vielleicht gibt es ja noch mal eine weitere Decke… Durch den Jeansstoff ist sie natürlich auch schwerer als ein Laken oder Handtuch, das nehmen wir aber gern in Kauf, weil sie so cool aussieht!

Euch noch einen schönen Sonntag und macht es Euch schön!

Liebe Grüße

Name

Verlinkt mit RUMS

 

Heldin…

*Werbung*
IMG_5801Also ganz ehrlich? Ich war sehr gespannt, als Crafteln ein neues Schnittmuster vor Weihnachten ankündigte und das dies ein „Ding“ sei. Irgendwie dachte ich sofort an eine Tasche… Aber als ich dann die erste Heldinnen-Tasche sah, war ich … enttäuscht. Ja, enttäuscht. Was ist jetzt an dieser Tasche besonders? Dann kam die zweite, die dritte, die vierte Tasche – und irgendwann, irgendwie fing sie an, mir zu gefallen. Außerdem hatte ich Weihnachtseinkäufe zu erledigen und mich nervte die ganze Zeit meine mir von der Schulter rutschende Tasche…
Was soll ich sagen? Da ich ja bereits einen Stokx-Schnitt selbst genäht habe (klick, klick), war ich neugierig, wo denn jetzt die Besonderheit liegt. Ich habe den Schnitt bestellt und ging mein Stofflager durch, aber so wirklich war nicht etwas dabei. In meinem Kopf hatte ich bereits eine Vorstellung, es sollte auf alle Fälle Jeans mit dabei sein und da hatte ich eine ganz bestimmte (gebrauchte) Hose im Kopf…
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Und dann war plötzlich alles ganz einfach: ich hatte einen wunderschönen Gobelin, aus dem ich mir eigentlich einen Reisetasche/Weekender nähen wollte. Ich hatte bereits zugeschnitten und auch schon angefangen zu nähen, aber mir gefiel das ganze nicht mehr so richtig. Mit schwarzem Kunstleder war mir das ganze zu trist, viel zu groß und vor allen Dingen zu schwer. Dadurch lag das ganze bereits sei Oktober in einer Ecke….
Die drei (bei mir) bunten Teile der Heldin, wie sie mittlerweile von vielen genannt wird, passten genau auf die bereits zugeschnittenen Teile und das große Teil des Vorderteils quer auf beide Hosenbeine.

Die bewegliche/schwenkbare Steck- und Leiterschnalle, den zwei-Wege-Reißverschluss  und einen nicht vorgesehenen Magnetverschluss hatte ich gemeinsam mit dem Schnitt bei Crafteln bestellt;  das einzige, was mir noch fehlte, war das Gurtband.

Die große Aussentasche habe ich mit einem hellen, kariertem Hemdenstoff gefüttert; ist lt Schnitt auch nicht vorgesehen, mir gefällt es ohne nicht so gut, da man in die Jeans-Aussentasche reinschauen kann.

Was ist nun das Besondere an der Tasche? Mir gefällt die Form mittlerweile wahnsinnig gut, sowas sieht man sehr selten (hey, vielleicht sollte man mal einen Heldinnen-Trefftag ins Leben rufen? 🙂  ) Ich habe die Hände frei, zum Stöbern, anfassen, Händchen halten. Der Reißverschluss lässt sich mit einem Griff öffnen. Die Tasche passt sich gut an.

Das einzige, bei dem ich wirklich einen Knoten im Kopf habe, ist die Handytasche… Tatsächlich! Vielleicht gibt es ja mal ein Foto der Tasche…. 😉

Trotzdem bin ich, mal wieder, begeistert!

Mach doch auch was!

Bis bald und liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit tt-Taschen und Täschchen

Tischsets für den Garten

Hahaha, ich sehe förmlich einige meiner Nähfreundinnen ungläubig oder gar fassungslos mit den Augen rollen… Ja ich gebe es zu, ich nähe nicht unbedingt immer den Jahreszeiten gemäß. Kennst du das: du siehst etwas und das geht dir nicht mehr aus dem Kopf und plötzlich überkommt dich die Lust, das Ganze auch haben und am besten noch selbermachen zu wollen!

Mir ergeht das öfter so, ungeachtet der Tatsache, dass noch gefühlt 773.959 andere Sachen fertig gestellt werden müssen (ähm, in echt sind es aber nur 7!). An irgendeiner Stelle hakt es vielleicht gerade, es läuft nicht so, wie ich mir das vorstelle oder es sieht nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt habe, oder, oder, oder! Dann lege ich das erstmal mehr oder weniger ordentlich zur Seite und schneide was Neues an und zu.

Lange Rede, kurzer Sinn: Auf dem Rückweg von unserem letzten Sommerurlaub, den wir in Zell am See/Österreich verbracht haben, wollte ich dringend über den Bodensee zurück fahren; Konstanz, Freiburg, die Städtchen kannten wir noch nicht, eigentlich auch Steckborn/Schweiz wegen Bernina. Bernina hatte leider geschlossen

IMG_1322In Konstanz fand ich diesen tollen hellen gemusterten Stoff, der perfekt für draussen geeignet ist, da er nicht ausbleicht und sich aber trotz Polyester toll anfühlt. Ich habe 16 Kissenbezüge genäht, für die Bank und unsere Korbstühle. Da ich nicht so gern Tischdecken mag, aber immer gern etwas auf dem Tisch liegen habe, einen Läufer oder zum Essen halt Tischsets, habe ich wieder mal Jeanshosen geupcyclet. Schon immer witzig, wenn ich darüber nachdenke: da liegt dann von fast jedem Teil der Familie etwas auf dem Tisch…. 🙂

Es sind allerdings nur 4 Stück geworden, meine Hosenvorräte waren aufgebraucht. Macht aber nichts, Nachschub liegt schon wieder bereit…

Da sie hautpsächlich für den Gartentisch gedacht sind, der ziemlich breit ist und ich mich oft ärgere, dass auf den „normalen“ Sets Essteller, Besteck, Wasser- und Weinglas so gedrängt stehen,  habe ich die Sets  größer gemacht (ca. 47 x 36 cm).

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So gefällt mir das! 🙂

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid

WOW!

Als irgendwann dieses Jahr die Mode mit den Patches wieder aufkam, hatte ich sofort Bilder in meinem Kopf, dass sich unter oder hinter jedem Patch ein Loch im Stoff verbirgt. Weil ich das nicht anders kannte. Ja, damals war das so: man hatte ein Loch in der Hose und dann hat die Mutter eigentlich das Loch gestopft. Da das aber „kindisch“ (heute: uncool, oder gibt es schon wieder ein neues Wort dafür?) war, konnte Frau ganz einfach einen „Aufnäher“ (heute: Patch) aufbügeln. Das hielt natürlich nicht lange, dewegen wurde das Ding aufgenäht, weshalb es wohl auch Aufnäher genannt wurde.

Ich dachte mir also, wer kauft sich eine neue Jacke, auf der ganz viele Aufnäher, ähm Patches, sind? Und dann noch für ganz schön viel Geld? Oder eine Jeans, Shirt oder sonst was? Obwohl ich das bei den Jeans wieder verstehen könnte, denn die haben ja auch manchmal ganz schön viel Löcher… 😉 Egal, ich habe übrigens ein Tuch mit Patches darauf; das hab ich allerdings geschenkt bekommen: in rosa (was sonst?) mit u.a. einem Pailletten-Patch in Herzform. Das mag ich sehr gern und somit bin ich auch ein wenig im Trend!

IMG_6259Aber zum Rucksack: Ich war im Stoffladen und sah diesen wunderschönen Baumwollstoff mit Meerestieren darauf. Eigentlich ist ja beige gar nicht so meine Farbe, aber in der Kombi mit den blauen Walen und Haien gefiel er mir supergut. Und ich wollte einen kleinen Rucksack (früher übrigens Turnbeutel) nähen. Und in der Kombination mit dem Stück Jeanshosenbein und der karierten Baumwolle finde ich ihn einfach genial.

Der Aufnäher (übrigens aus einem Drogeriemarkt) sprang mir ins Auge und zuhause direkt auf den Rucksack. Ganz schön Wow!, oder?

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid

 

Verlinkung: tt-Taschen und Täschchen

 

Chain of Diamonds

Wovon ich auf alle Fälle immer genügend da habe, sind Jeanshosen und natürlich genügend Baumwollstoffe um diese damit zu kombinieren. Ich wollte mal wieder ein Täschchen nähen und dafür Jeans verarbeiten.

In einem meiner Patchworkbücher hatte ich ein Muster gesehen, was mir unheimlich gut gefällt; gerade auf so kleineren Teilen. Heute morgen habe ich mich also noch einmal hingesetzt und die „Chain of Diamonds“  gesucht. Wie Ihr seht, habe ich das Muster gefunden und es gefällt mir richtig gut.

Die Blocks sind 2,5″ x 2,5″, also ca. 5 x 5 cm groß. Auf der Rückseite habe ich einfach nur 5 x 5 cm Quadrate vernäht und die Nahtzugaben mit grünem Kontrastgarn flach genäht.

Dem Ehemann gefiel es auch super und er hat es sich gleich geschnappt…. 🙂

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid