Bauch-weg-in-10-Sekunden-Shirt :-)

*Beitrag enthält Werbung wegen Marken-/Namennennung*

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Ich bin ein bekennender Fan von den Schnittmustern von Crafteln, und ich mag dazu auch Meike, die den Shop betreibt und noch viele andere tolle Dinge macht. Von ihren Schnitten habe ich bis auf den Stadtmantel bereits alle genäht und den nur noch nicht, weil ich nicht so oft Mäntel trage, aber reizen tut es mich sehr! Bisher war es aber auch immer so, dass ich sehr lange dafür gebraucht habe, diese Schnitte tatsächlich umzusetzen. Das wiederum hängt damit zusammen, daß sie nicht mal eben genäht sind und ich sehr viel Respekt vor ihnen habe. Sie sind sehr gut durchdacht von Lindy Stokes, die diese Schnitte „erfindet“ und konzipiert und frau muss ein wenig mehr nachdenken und aufpassen beim Zuschneiden und Zusammensetzen.

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Mal ganz davon abgesehen, dass ich es selten schaffe, innerhalb von 2 oder 3 Stunden, wie manche das so schreiben, ein Stück fertig zu bekommen inclusive Schnitt anpassen, zuschneiden und nähen. Vielleicht ist „Slow Sewing“ einfach bei mir normal? Aber nun zu meinem neuen Bauchwegwundershirt: Tadaa… ! Das ist das Tulpentop.

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Ich hatte es immer im Kopf  aber es gab zwei Dinge, die gefielen mir nicht so doll: der einfarbige Rücken und die Tulpenärmel. Ich hätte die Ärmel nicht nähen müssen, schließlich sieht das Schnittmuster noch schmale Ärmel in kurz, 3/4 und lang vor; außerdem wäre die Ärmel dann auch schwarz. Aber ich dachte, ich versuche es einfach mal, denn Tulpenärmel an sich finde ich schon schön, nur bin ich der Meinung, sie passen nicht so richtig zu mir. Es ist nicht so schlimm, es hat sich ja schon erheblich abgekühlt und ich ziehe jetzt sowieso ein Jacke drüber! 🙂 Aber der schwarze Rücken gefällt mir tatsächlich nicht.

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Die Besonderheit an diesem Stück ist, dass für den Rücken und ggf die kurzen, 3/4 und langen Ärmel Jersey verwendet wird, für vorn z.B. eine schön fallende Viskose oder Seide. Damit der Wasserfall vorn so schön fällt, wird der schon schön leichte Stoff (ich habe Viskose benutzt) im schrägen Fadenlauf zugeschnitten. Dieser Mix macht es so wahnsinnig bequem und das Shirt macht jede Bewegung mit. UND: der Bauch ist weg, wie Du siehst!

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Für mich wieder eine gute Ergänzung für meine Bürogarderobe.

Anpassungen bei diesem Top waren nicht nötig. Ich habe das ganze in Größe 5 zugeschnitten und musste nicht für die Hüfte auf die Größe 6 wechseln. Selbst der Brustpunkt ist da, wo er hingehört bei mir.

Dir noch einen schönen Sonntag,

liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit HOT – Handmade on Tuesday, Creadienstag,

Dienstagsdinge

Sew lala

Kimonokleid oder Kimonobluse?

*Werbung, da Markennennung

Kimonokleid offen

Das Kimonokleid stand seit seit ca. 9 Monaten auf auf meiner To-Sew-Liste. Den Stoff dafür habe ich seit ca. 6 Monaten gewaschen in meinem Schrank liegen. Ich glaube, im Februar habe ich den Stoff angeschnitten und zusammengenäht. Ich hatte großen Respekt vor dem Nähen, hatte ich doch vorher die Anleitung mehrfach durchgelesen und wusste, dass es ein paar knifflige Stellen gibt. Aber die hatte ich gemeistert und auch den Kragen respektabel hinbekommen.

Kimonokleid geschlossen

Es fehlten nur noch Knöpfe und Knopflöcher; ich fand einfach keine passenden Knöpfe. Diese kann man ja auch erst kaufen, wenn das Kleidungsstück fertig ist, finde ich. Meine Erfahrung ist da allerdings sehr klein: ich habe bewusst immer Stücke genäht, die entweder keinen Verschluss hatten oder mit einem Reißverschluss geschlossen wurden. Eine „traumatische“ Erfahrung hat mich immer davon abgehalten: vor ganz vielen Jahren habe ich etwas fertig gestellt und brauchte nur noch die Knopflöcher; die hatte ich mehr recht als schlecht mit meiner uralten Pfaff 90 hinbekommen (ohne Knopflochautomatik in Viskose!). Beim Aufschneiden eines Knopfloches mit dem Trenner, war ich zu schnell und habe durch die Knopfleiste durch noch in den Stoff geschnitten – das Teil habe ich nie wirklich angezogen, weil man die Flickerei immer gleich gesehen hat.

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Ca. 3 Wochen lang hatte das Kleid meine Schneiderpuppe im Mädchenzimmer (meinem Nähzimmer😉) an und ich habe sie immer wieder anprobiert, irgend etwas gefiel mir einfach nicht, aber was? Ich machte einen Termin bei meiner Schneiderin, bei ihr habe ich damals dauergenäht, bestimmt 5 Jahre lang in vielen Kursen und sehr viel gelernt. Sie steckte mir das Kleid noch einmal ab und das wichtigste war, sie verkürzte es („das bist Du nicht, guck mal, so!“). Von ihr habe ich mir dann auch noch die Bestätigung geholt, daß ich die Knopflöcher hinkriege… 😉 und so bin ich los und habe zu Hause losgelegt. Naja, die Abstände hätte ich gleichmäßiger machen sollen, das hätte vielleicht besser ausgesehen, aber das bleibt jetzt so, schließlich bin ich meine eigene Designerin, oder?

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Das Kleid ist total angenehm zu tragen, da die seitlichen oberen Vorderteile und das obere Rückenteil im schrägen Fadenlauf zugeschnitten sind und dadurch etwas mehr Bewegungsfreiheit trotz Webware gegeben ist.

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Mir gefällt das Kleid/die Bluse/der Mantel von Crafteln gut, ein lässiges und bequemes Teil. Beim nächsten Mal werde ich nicht wieder 9 Monate brauchen, bin aber stolz, dass ich das durchgehalten habe! 🙂

Dir noch einen schönen Sonntag,

liebe Grüße

Ingrid

Crafteln Schnittmuster Kimonokleid, in Größe 4 oder 5, reine Baumwolle^

Verlinkt mit Me made Mittwoch,

Party-Rock? Rockt!

IMG_8208Und nicht nur zur Party! 🙂

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, einen Beitrag pro Woche zu erstellen; aber das ist im Moment gar nicht so einfach. erstmal bin ich beruflich ziemlich eingespannt und ausserdem mache ich so viele Sachen gleichzeitig. Da kommen die Osterfeiertage gerade recht!

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Ich bin ja echt ein Fan von den Schnittmustern von Stokx, die Meike von Crafteln vertreibt. Die Schnitte sind anspruchsvoller und sind irgendwie immer ein wenig besonders oder haben irgendeine Besonderheit

In diesem Fall gibt es nur ein einziges Schnittteil; der Rock wird aus sechs gleichen Bahnen genäht und das macht dieses Stück besonders! Durch jeweils 4 Nähte (wie Abnäher) in jeder Bahn kommt der Rock in Schwung.

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Ich hatte den Rock schon so lange auf meiner Todo-Liste; zwischendurch habe ich immer gezweifelt, ob er überhaupt richtig ist für mich…

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Aber wie das öfter so ist: einfach machen!  Ich habe etwas getan, was sonst nicht so meine Art ist: ich habe gezielt nach einem passenden Stoff  für den Rock geschaut. Ich wollte diesen Rock alltagstauglich machen, für mich heißt das, dass ich ihn auch zur Arbeit anziehen kann (schwarz, grau, blau, weiß). Bei meinem ansässigen Stoffhändler habe ich einen Rest Viskose/Polyester mit ein wenig Elasthan in grau gefunden. Passte einfach perfekt. Oder?

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Liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit After Work Sewing  Me Made Mittwoch

 

 

 

Heldin…

*Werbung*
IMG_5801Also ganz ehrlich? Ich war sehr gespannt, als Crafteln ein neues Schnittmuster vor Weihnachten ankündigte und das dies ein „Ding“ sei. Irgendwie dachte ich sofort an eine Tasche… Aber als ich dann die erste Heldinnen-Tasche sah, war ich … enttäuscht. Ja, enttäuscht. Was ist jetzt an dieser Tasche besonders? Dann kam die zweite, die dritte, die vierte Tasche – und irgendwann, irgendwie fing sie an, mir zu gefallen. Außerdem hatte ich Weihnachtseinkäufe zu erledigen und mich nervte die ganze Zeit meine mir von der Schulter rutschende Tasche…
Was soll ich sagen? Da ich ja bereits einen Stokx-Schnitt selbst genäht habe (klick, klick), war ich neugierig, wo denn jetzt die Besonderheit liegt. Ich habe den Schnitt bestellt und ging mein Stofflager durch, aber so wirklich war nicht etwas dabei. In meinem Kopf hatte ich bereits eine Vorstellung, es sollte auf alle Fälle Jeans mit dabei sein und da hatte ich eine ganz bestimmte (gebrauchte) Hose im Kopf…
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Und dann war plötzlich alles ganz einfach: ich hatte einen wunderschönen Gobelin, aus dem ich mir eigentlich einen Reisetasche/Weekender nähen wollte. Ich hatte bereits zugeschnitten und auch schon angefangen zu nähen, aber mir gefiel das ganze nicht mehr so richtig. Mit schwarzem Kunstleder war mir das ganze zu trist, viel zu groß und vor allen Dingen zu schwer. Dadurch lag das ganze bereits sei Oktober in einer Ecke….
Die drei (bei mir) bunten Teile der Heldin, wie sie mittlerweile von vielen genannt wird, passten genau auf die bereits zugeschnittenen Teile und das große Teil des Vorderteils quer auf beide Hosenbeine.

Die bewegliche/schwenkbare Steck- und Leiterschnalle, den zwei-Wege-Reißverschluss  und einen nicht vorgesehenen Magnetverschluss hatte ich gemeinsam mit dem Schnitt bei Crafteln bestellt;  das einzige, was mir noch fehlte, war das Gurtband.

Die große Aussentasche habe ich mit einem hellen, kariertem Hemdenstoff gefüttert; ist lt Schnitt auch nicht vorgesehen, mir gefällt es ohne nicht so gut, da man in die Jeans-Aussentasche reinschauen kann.

Was ist nun das Besondere an der Tasche? Mir gefällt die Form mittlerweile wahnsinnig gut, sowas sieht man sehr selten (hey, vielleicht sollte man mal einen Heldinnen-Trefftag ins Leben rufen? 🙂  ) Ich habe die Hände frei, zum Stöbern, anfassen, Händchen halten. Der Reißverschluss lässt sich mit einem Griff öffnen. Die Tasche passt sich gut an.

Das einzige, bei dem ich wirklich einen Knoten im Kopf habe, ist die Handytasche… Tatsächlich! Vielleicht gibt es ja mal ein Foto der Tasche…. 😉

Trotzdem bin ich, mal wieder, begeistert!

Mach doch auch was!

Bis bald und liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit tt-Taschen und Täschchen

Ungeknitterte Knitterbluse II

Also diese Knitterbluse II ist eigentlich meine erste Knitterbluse. Ich wollte den Schnitt mit Jersey ausprobieren und habe diesen wunderbaren türkisfarbenen Modal zugeschnitten. Dieses Stück Stoff (es waren ca. 1,50 m) war ein Geschenk in der Goodie-Bag von Craftelns Schnittmusterkioskgeburtstag

Ich setzte mich also an meine Nähmaschine, machte die Anleitung auf meinem PC auf  und stutzte: als allererstes sollten die Brustabnäher in den Vorderteilen genäht werden. Nur hatte ich die nicht, ich hatte stattdessen das hintere untere Rückenteil für das KnitterKLEID zugeschnitten und hatte es nicht gemerkt! Es war anscheinend nicht mein Nähtag oder es war zu früh. Jedenfalls ärgerte ich mich maßlos und legte (nein, stimmt nicht: ich pfefferte die Teile in eine Ecke!). Gottseidank habe ich sie nicht gleich entsorgt…. Daraufhin schnitt ich dann ja diese Knitterbluse zu und nähte sie.

Dieser Fehler ließ mir aber die ganze Zeit keine Ruhe. Ich holte die Teile wieder aus der Ecke und stellte fest, dass ich die fehlenden Vorderteile ohne weiteres aus dem hinteren Rückenteil ausschneiden konnte. Durch die Verwendung des Modals habe ich nicht im schrägen Fadenlauf zugeschnitten und somit funktionierte das.

Allerdings fehlte mir die benötigte Menge an Stoff für den Kragen… Grrrr……! Und den wollte ich dringend haben! Bei der Verwendung von Jersey gefällt mir das bei diesem Schnitt besser. Ich habe die restlichen Stoffstücke gestückelt aneinandergesetzt und nicht mehr auf irgendeinen Fadenlauf geachtet (bei dem großen unruhigen Muster kein Problem). Allerdings wurde das Kragenstück auch nur halb so breit.

Ich finde, dass es dem Aussehen dieser Bluse (oder Blusenshirt?) überhaupt nicht schadet und bin einfach nur wieder begeistert von dem Schnitt! Knitterbluse III ist schon geplant; die werde ich dann zum ersten Mal aus Webware nähen.

Eigentlich passt das Ganze so gar nicht richtig zu der Jahreszeit, andererseits kann frau über Shirts, Blusen und auch Blusenshirts immer ganz wunderbar wärmende Jacken tragen – und dann heitert diese Farbe auf alle Fälle das triste Novemberwetter auf!

 

Mach doch auch was!

Viele Grüße

Ingrid

 

Verlinkt mit MMM

 

 

Ungeknitterte Knitterbluse

Ich habe endlich meine erste Knitterbluse und somit für mich das zweite Designermodell aus dem Hause Stokx genäht. Das erste war das Ninjakleid, was für mich das bequemste Kleidungsstück schlechthin ist. Das Knitterkleid durfte ich bereits zur Probe anziehen auf der Geburtstagsfeier von Craftelns Schnittmusterkiosk. Der Schnitt gefiel mit sehr gut, nur das Geknitterte ist nicht so wirklich mein Ding.

Aber es gab ja mehrere ungeknitterte Knitterkleider zu bewundern und ausserdem auch die ein oder andere ungeknitterte Knitterbluse. Die von Maria-Barbara gab dann den Auschlag. Ich konnte meinen Stoffvorrat abbauen und einen ganz dünnen Baumwoll-Jersey mit einem kleinen Retromuster verwenden. Empfohlen wird eine dünne Webware, die im schrägen Fadenlauf zugeschnitten wird. Da ich Jersey genutzt habe, konnte ich das Ganze im Fadenlauf und eine Nummer kleiner zuschneiden als angegeben.

Die Ärmel habe ich auf 3/4-Länge gekürzt und ca. um 6 cm verschmälert. Ausserdem habe ich den Saum nicht umgeschlagen sondern das erste Mal die Rollsaum-Funktion meiner Overlock benutzt. Und das Ergebnis, finde ich, kann sich sehen lassen. Den Kragen habe ich komplett von innen mit der Hand angenäht (das wäre nicht nötig gewesen, da ich aber so einen netten Film nebenbei laufen hatte, war das eine schöne Möglichkeit, das Ende in Ruhe zu schauen… 😉 ).

Alles in allem bin ich total begeistert von dem Fall des Kragens und dem Schößchen hinten, ach und überhaupt! Und auch diesen Schnitt nähe ich gern wieder!

Mach doch auch was.

Liebe Grüße

Ingrid

 

Verlinkt mit MMM, After Work Sewing