Asche auf mein Haupt…

… ich habe mich seit 6 Monaten hier nicht mehr sehen lassen! Aber, was soll ich sagen, das Leben hat mich „in echt“ gefordert. Und dann war es immer leichter, „mal schnell“ was auf Instagram zu posten. So ein wenig habe ich doch geschafft in der ganzen Zeit und da möchte ich Euch doch auf dem Laufenden halten.

IMG_2044Entstanden ist ein Ninjakleid aus einem kuscheligen LeoSwet, gekauft in einem Stoffgeschäft in Jever; dort war ich noch in November zum Nähcamp der Deutschen Jugendherbergen (kann ich sehr empfehlen!) Entschuldige das Spiegelselfie, ich bin immer noch nicht dazu gekommen, es mal richtig fotografieren zu. Ich habe es im Winter fast jedes Wochenende getragen, es ist sozusagen mein Jogginganzug.

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Im November hat auch der Mystery-QAL (Quiltalong)  organisiert von Sugaridoo und Bernina begonnen. Irene von Sugaridoo hat diesen Row-by-Row-Quilt entworfen, jeden Monat stellt sie eine neue Reihe mit einem neuen Block vor und erklärt genau in einem Video auf englisch, wie die verschiedenen Blöcke genäht werden. Auf dem Bernina-Blog gibt es eine schriftliche Anleitung auf deutsch. Schau mal rein; ich bin der Meinung, dass er auch für Anfänger geeignet ist. Und auch hier von mir totale Begeisterung!

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Es ist gar nicht so einfach, sich die richtigen Farben/Muster für einen Quilt auszusuchen; fällt das Ganze dann doch vollkommen anders aus, als man denkt. Als ich das Ankündigungsvideo von Sugaridoo gesehen habe, wusste ich nicht nur, dass ich mitmachen möchte sondern auch, dass ich Batikstoffe in Rottönen nehmen möchte und der Akzent gelb sein soll. Aber der Hintergrundstoff? Da war ich froh, dass ich in einem Laden stehen konnte und die verscheidenen Farben an verschiedene Hintergrundstoffe halten konnte. Für mich definitiv eine klare Entscheidung für einen lokalen Einkauf in einem Geschäft anstatt Online!

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Vom Restetisch eines Kaufhauses in Hamburg habe ich eine Stück Viskose mitgenommen; ich hatte eigentlich nur einen Loop vogesehen, so als Farbtupfer bei meiner schwarzen Kleidung. Dann erschien das Schnittmuster „Frau Dana“ von Studio Schnittreif – gesehen, gekauft, genäht aus der Resteviskose… Genäht habe ich dann gleich drei Stück, leider habe ich eine beim Waschen versaut.

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Bei beiden Blusenshirts habe ich Jersey-Schrägband für die Ausschnitte benutzt, der Leo hat noch schwarze Bündchen erhalten, bei dem 70er-Jahre-Modell (der Stoff, auch Viskose, ist so ein wenig Retro), habe ich die Ärmel so gelassen. Ich bin begeistert von dem Schnitt!

Gestrickt habe ich auch wieder. Tatsächlich sind zwei Jacken fertig geworden. Eine Anleitung komplett auf englisch! und das erste Mal einen Raglan von oben gestrickt. Da habe ich mir selbst ein wenig auf die Schulter geklopft! 🙂 Oben siehst Du den Nile-Cardigan von Isabelle Kraemer und unten eine Jacke aus der Zeitschrift “ The Knitter“: Cardigan Gabriels Wharf. The Knitter gibt es auf deutsch. Hier habe ich wieder von unten nach oben gestrickt, ich muss sagen, dass mir das tatsächlich besser gefällt. Ich habe diese Jacke auch von der Größe besser angepasst und habe über 2 Größen gestrickt. So nähe ich auch immer (wie übrigens fast alle Frauen): unten immer eine Größe größer als oben).

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Perfekt ist sie immer noch nicht, beim nächsten Mal wird es noch besser passen. hHier vorerst ein Foto ungespannt liegend, ein Tragebild folgt noch.

Der „Bakerstwine“-Virus hat mich dann auch erwischt; letztes Jahr kam frau auf Instagram an den Topflappen nicht vorbei; ich habe erst dieses Jahr damit angefangen. Sie sehen klasse aus und der Göttergatte hat sie ebenfalls für gut befunden! Die Anleitung dafür ist von Catharina Duden.IMG_0117

Zwischendurch sind ein paar kleinere Projekte entstanden, Projektbeutel für Strickprojekte, wie den Kyoto-Reisbeutel von Sew Simple. Ich mag den Schnitt, weil er ganz einfach zu nähen ist und es verschiedene Größen gibt.

Ein kleines Umhängetäschchen aus einer alten Jeanshose, aufgepimpt mit einem silber glitzernden Geschenkband, einem uralten Aufnäher. Das Schulterband besteht aus zwei Schlüsselbändern, die ich zusammengenäht, mit Jeansstoff umnäht und mit einem Zierstich bestickt habe. Der Schnitt heißt Die andere Tasche von Mein Anderes Ich und auf dem Berninablog sogar kostenfrei runterzuladen.

Hälst Du noch ein wenig durch? 😉

Ich habe mich auch an einer neuen Technik versucht: Nähen auf Kassenbons. Ja, du hast richtig gelesen. Nähen auf Papier oder FFP (Foundation Paper Piecing) habe ich mittlerweile schon öfter gemacht. Durch einen Zufall bin ich an mehrere Rollen Kassenbonpapier gekommen. Du nähst Reste auf diese Rollen und hast dadurch den Vorteil, dass Du schnurgerade Reihen nähen kannst. Stoff verzieht sich gern mal.

Stoffreste werden auf das Papier genäht, immer wieder die Nähte bügeln oder mit den Fingernägeln glätten; überstehenden Stoff abschneiden. Ich habe dann diesen Streifen auch noch einmal zerschnitten und wieder neu zusammengesetzt. So ist einer meiner geliebten Mugrugs entstanden. Gleichzeitig konnte ich wieder das Quilten mit meinen Rulern üben.

Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass der Papierstreifen mit den Stoffresten eines Quilttops benäht wird und auf der Rückseite eines Quilts in Streifen genutzt wird.

Zusätzlich habe ich natürlich auch Mund-Nasen-Schutze genäht, daran ist wohl in diesen Zeiten niemand mit einer Nähmaschine vorbeigekommen. Aber, so wichtig ich auch finde, dass diese getragen werden, möchte ich sie doch nicht hier zeigen.

Ich freue mich, dass Du bis hierher durchgehalten hast ! 🙂 Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße und bleib gesund

Ingrid

 

Auch wenn ich hier viele Namen nenne: Alles ist von mir selbst ausgesucht und bezahlt.

 

 

 

Strickprojektbeutel „Didi“

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Diese wunderschönen maritimen Stoffe habe ich bereits vor ca. einen halben Jahr bei Ariane B. in Lübeck gekauft. Besonders der Stoff mit den Badehäuschen hat mir so super gefallen, dass der dringend einen besonden Platz brauchte. Da kam dann dieser Projektbeutel Didi von machwerk gerade richtig.

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Da ich ja wieder stricke (wenn meine Hände mitspielen 😉 )brauche ich natürlich dringend einen Beutel, in dem ich mein Strickzeug, auch wenn es etwas größer wird, verstauen und mitnehmen kann.

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Das besondere an dem Beutel ist, dass durch das spezielle Zugsystem der Innenbeutel oder das Innenfach gleichzeitig mit dem Aussenbeutel verschlossen wird.  Und das Ganze dient noch einem guten Zweck, die Hälfte des Verkaufserlöses wird gespendet. Schau Dir das selbst bei Martina von Machwerk an. Eine tolle Idee, wie ich finde

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Ein Hosenbein einer alten Jeans vom Gatten ist auch wieder mit verarbeitet… In jederlei Hinsicht Stoffabbau! 🙂

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag,

bis bald und liebe Grüße

Ingrid

 

 

 

Working in progress….

1Decke

Nun haben wir bereits den 03. März; krankheitsbedingt habe ich leider nicht viel geschafft. Und wie Du merkst, bin ich auch nicht dazu gekommen das Wenige was ich erstellt habe, zu verbloggen. Auf Instagram habe ich wenigstens etwas zeigen können, aber das geht ja auch immer etwas schneller…😉

Ich möchte Dich gern an meinem aktuellen Projekt teilnehmen lassen, weil es schon ziemlich neu für mich ist und ich ein wenig aufgeregt bin… Aber erstmal zu dem, was ich geschafft habe!

Mugrug maritim

Im Februar habe ich mit einer lieben Freundin getroffen; wir haben uns Jahre nicht gesehen und hatten viel zu erzählen. Ich lebe ja nicht weit von der Ostsee entfernt und auch sie zieht es immer wieder an das Meer, mein Mitbringsel war somit natürlich sehr maritim. Mugrugs liebe ich persönlich sehr! Ich habe immer welche im Einsatz: auf dem Wohnzimmertisch (Glas!), in der Küche und natürlich auf meinem Nähtisch. Hier eine kleine Auswahl:

Mugrug Lovenote (von Ellis & Higgs)
LoveNote (Schnittmuster von Ellis & Higgs)
Mugrug crazy Patchwork
Crazy Patchwork
Mugrug Digital
Digital
Grüne Sonne

Mugrugs eignen sich super für Reste, kleine Stoffschätzchen und Quiltversuche, Anwendung von Zierstichen, Applikationen usw., usw. und sind ein schönes Mitbringsel. Ich mag am liebsten die einfachen Varianten jeweils aus 8 x 2,5 inch Quadraten, habe aber auch schon andere Dinge versucht.

Für neuen Familienzuwachs (nein, keine Enkelkinder… ) eine Wendewickeljacke mit Pumphose; hier kam mal wieder ein SM von Pattydoo zum Einsatz. Diesmal ist es Pippa für Babies. Ich habe in Größe 86 genäht (mir fällt gerade ein, dass ich die Köpfe immer noch nicht angenäht habe; werde ich heute noch erledigen!). Der kleine Babyjunge ist im Januar zur Welt gekommen und wir übergeben das Geschenk im Mai (daher auch die größere Größe) anlässlich einer großen Familienfeier zu einem 80. Geburtstag .

Mein großes Projekt, wie Du sicher schon am 1. Foto gesehen und geahnt hast, ist ein Quilt. Ich habe bereits einen Quilt für den Gatten zum Geburtstag 2017 genäht. Damals habe ich noch gar nicht gebloggt, der beste Ehemann von allen hat sich sehr darüber gefreut. Ich hatte seinerzeit eine Jelly Roll in den USA bestellt und diese nach einem amerikanischen SM zugeschnitten. Leider hatte ich bereits beim Zuschneiden Fehler gemacht und das Muster ist anders ausgefallen, als es sollte und das Ganze hätte auch größer sein können.

Im Netz habe ich viel Scrappy (Reste)- Quilts gesehen und die Idee gefällt mir ausserordentlich gut. Meine Restekiste war sowieso zum Bersten gefüllt und ich habe einfach angefangen, diese Reste zu schneiden, zusammenzunähen und diese Stücke dann wieder in 6×6 inches (15×15 cm) große Quadrate zu schneiden.

Besondere Stücke habe ich so groß wie möglich gelassen oder angepasst.

Alle Stücke haben mich an etwas erinnert: meine erste Nähwoche auf Sylt, die Nähtage bei Ellen in Heidelberg, Dinge, die ich für meine Kinder, meine Mutter und viele andere genäht habe. Alles wird in diesem Quilt vereint und man sieht ihn und erinnert sich… Das liebe ich einfach an diesen Upcycling -Projekten.

Im nächsten Teil geht es ans Quilten. Da bin tatsächlich ein wenig aufgeregt, denn ich möchte gern das ein oder Muster quilten. Daher möchte ich mich am Quilten mit Rulern versuchen und habe mir überlegt, dass dieser Quilt dafür ein schönes Übungsstück sein kann. Ich warte noch auf den größeren Anschiebetisch für meine NäMa; bestellt ist er schon.

Ausserdem habe ich den Bernina BSR (Stichregulator)- Nähfuss zu einem sehr guten Preis erwerben können, damit werde ich mich auch noch an diesem Quilt austoben.

Aber dazu mehr im nächsten Teil! 🙂

Jezt erstmal einen schönen Sonntag und

liebe Grüße

Ingrid

Schnittmuster und Stoffe für den „Loveletter“-Mugrug sowie das Pattydoo-Babyset selbst ausgesucht und bezahlt. Ansonsten wurden Reste und alte Bekleidung/Bettwäsche  benutzt.

 

 

Taschen nähen

*Beitrag enthält Werbung wegen Verlinkung und Markennennung*

Taschen nähe ich gern. Frau kann nie genug davon haben, Frau (und auch Mann) können sie gut verschenken. Es gibt immer dankbare Abnehmer… wenn man (oder auch frau) sich denn trennen kann! 😬 Mir fällt das immer sehr schwer, weil mir die Taschen selbst so gut gefallen und gerade beim upcyclen von Klamotten meiner Familie einfach auch sehr viele Erinnerungen stecken oder die Stoffe so toll sind… ich finde das schwierig.

Die Basket-Tote von Sew Can She hatte ich schon länger auf meiner To-Sew-Liste, ich mag die Form irgendwie. Caroline von Sew Can She bietet viele kostenlose Schnitte auf ihrer Seite an; schau mal nach. Die Anleitungen sind zwar alle auf englisch, aber gut bebildert. Mit einem Übersetzungsprogramm zusätzlich ist es gut zu meistern.

Ich habe das Hosenbein einer Jeans, fertiges Paspelband, ein blaues Oberhemd mit Ankern des Gatten sowie Reste von Baumwollstoffen verarbeitet. Verstärkt habe ich das erste Mal mit „Soft and Stable“, das fasst sich fast so an wie dünner Schaumstoff, lässt sich einfach verarbeiten und hat einen super Stand. Da ich den im Schnitt vorgesehenen Reißverschluss nicht eingenäht habe, klaffte die Tasche oben sehr weit auf. Für den Verschluss habe von den Manschetten des Hemdes die Stücke mit den Knopflöchern genutzt um die Tasche oben zusammenzufassen. Den goldenen Knopf mit dem Anker habe ich in meinem Fundus gefunden. Er passt durch die goldene Farbe nicht so 100%ig, mir gefällt es trotzdem.

Turnbeutel sind ja seit einiger Zeit der absolute Renner, geht man durch die Stadt sieht man sie in allen möglichen Farben, mit Bändern, mit Kordeln, zusätzlichen Reißverschlusstaschen…. Ich wollte für mich keinen haben, erinnerte es mich noch an meinen eigenen Turnbeutel und dann an die meiner Kinder. Sowas wollte ich mir nicht auf den Rücken hängen. Naja, bis dann vor einiger Zeit.

Ich hatte mir meine Altkleiderkiste vorgeholt und einen meiner ehemaligen Lieblingsblazer vorgeholt (leider zu klein). Eine schwarze Jeans hatte ich auch noch… und eine Vorstellung im Kopf, wie das Ganze fertig aussehen sollte. Fehlte nur noch das Futter (hier kam ein Oberhemd meines Vaters zum Einsatz) und die Kordel; die habe ich neu gekauft. Er gefällt mir sehr gut – den kann ich auf keinen Fall weggeben, oder?

Eine schöne Restwoche und

liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit Creadienstag

Du für Dich am Donnerstag

Stranddecke aus Jeans

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Da ich im Moment nicht schaffe zu nähen, was ich gern möchte und dieses dann hier vorzustellen, möchte ich zwischendurch gern Dinge zeigen, die ich vor meinem Blogstart letztes Jahr im September bereits genäht habe. Den Anfang möchte ich mit unserer Stranddecke machen.

Im Februar 2017 war ich das erste Mal mit einer sehr netten Gruppe 7 Tage lang zusammen nähen – ein Traum! Ich hatte mein Auto randvoll gepackt (der beste Ehemann schaute völlig verständnislos und dachte wohl erst erst, dass ich nicht mehr wiederkommen würde 😂) und geplant, das ein oder andere Kleidungsstück hinterher zu Hause vorweisen zu können. Da ich wusste, daß eigentlich alle anderen Teilnehmer Patchworker/Quilter waren, habe ich vorsichtshalber eine Kiste mit abgelegten Jeans mitgenommen, denn diese Vorstellung der Jeansdecke schwirrte jir schon etwas länger im Kop herum. (und wieder was gelernt: nicht jede/r, die/der näht, näht auch Kleidung… und hat somit Erfahrung damit und kann ggf. unterstützen).

Decke mit RückseiteWas soll ich sagen, nach zwei Tagen (und einer Jacke), packte ich meine Schnittmuster weg und die Jeans raus! Ich schnitt die Beine ab und Seitennähte auf, legte mein 15 x 15 cm großes Lineal auf und habe unzählige Quadrate mit dem Rollschneider ausgeschnitten. Ich legte die Quadrate aus und war fasziniert, wie unterschiedlich das Ganze wirkt, wenn man mit den Farben (oder in diesem Fall mit den Schattierungen) spielt. Das ist übrigens etwas, was mich beim Patchworken so fasziniert! Da ich unendlich viele Inspirationen mit Farben und unterschiedlichsten Patchwork-Blöcken um mich herum hatte, fand ich es dann sehr langweilig, die Decke nur aus unterschiedlichen Blautönen zu nähen. Ein bisschen Farbe wäre schön; da rot zu Jeans einfach super passt, sollte der größte Farbtupfer auch rot sein!

Außerdem wollte ich die unterschiedlichen Stickstiche meiner Maschine ausprobieren und einsetzen und habe mich kreativ ausgelebt. Das hat einen Riesenspaß gemacht!

Und ich habe gleich auch noch 2 neue Techniken kennengelernt und erfolgreich eingesetzt: Reversible Applique und freihand nähmalen (geht super mit dem Nähfüsschen #9 von Bernina). Eine sehr naive Nähmalerei, aber hey, es war das erste Mal! 🙂

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Der Rand besteht aus den Jeansresten, für die Rückseite habe ich einen im Discounter runtergesetzten, farblich perfekt passenden Bettbezug in Übergröße genutzt, so war an der Stelle kein stückeln nötig. Ein extra Binding habe ich mir damit erspart: der Bettbezug war so groß, dass ich die Rückseite nach oben umgeschlagen habe und eingefasst habe. Ich glaube, das hat einen eigenen Namen, bin mir aber nicht sicher.

blaues Quadrat

 

Gequiltet habe ich, indem ich jeweils die Nahzugaben platt genäht habe; also rechts und links neben den Nähten eine rote Quiltnaht. das hat sich bei meiner heißgeliebten Patchworktasche aus Jeans auch bereits bewährt. Um das Ganze noch besser in Szene zu setzen, habe ich das Ganze vom Rand mit mit rotem engestellten Zickzackstich umnäht. Ich hätte lieber eine rote Paspel eingefügt, hätte dazu aber wieder den Rand abtrennen müssen.

 

Wir mögen die Decke wahnsinnig gern, sie hätte für 2 etwas größer (Maß ist 1,70 x 1,40 m) sein können; vielleicht gibt es ja noch mal eine weitere Decke… Durch den Jeansstoff ist sie natürlich auch schwerer als ein Laken oder Handtuch, das nehmen wir aber gern in Kauf, weil sie so cool aussieht!

Euch noch einen schönen Sonntag und macht es Euch schön!

Liebe Grüße

Name

Verlinkt mit RUMS

 

Heldin…

*Werbung*
IMG_5801Also ganz ehrlich? Ich war sehr gespannt, als Crafteln ein neues Schnittmuster vor Weihnachten ankündigte und das dies ein „Ding“ sei. Irgendwie dachte ich sofort an eine Tasche… Aber als ich dann die erste Heldinnen-Tasche sah, war ich … enttäuscht. Ja, enttäuscht. Was ist jetzt an dieser Tasche besonders? Dann kam die zweite, die dritte, die vierte Tasche – und irgendwann, irgendwie fing sie an, mir zu gefallen. Außerdem hatte ich Weihnachtseinkäufe zu erledigen und mich nervte die ganze Zeit meine mir von der Schulter rutschende Tasche…
Was soll ich sagen? Da ich ja bereits einen Stokx-Schnitt selbst genäht habe (klick, klick), war ich neugierig, wo denn jetzt die Besonderheit liegt. Ich habe den Schnitt bestellt und ging mein Stofflager durch, aber so wirklich war nicht etwas dabei. In meinem Kopf hatte ich bereits eine Vorstellung, es sollte auf alle Fälle Jeans mit dabei sein und da hatte ich eine ganz bestimmte (gebrauchte) Hose im Kopf…
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Und dann war plötzlich alles ganz einfach: ich hatte einen wunderschönen Gobelin, aus dem ich mir eigentlich einen Reisetasche/Weekender nähen wollte. Ich hatte bereits zugeschnitten und auch schon angefangen zu nähen, aber mir gefiel das ganze nicht mehr so richtig. Mit schwarzem Kunstleder war mir das ganze zu trist, viel zu groß und vor allen Dingen zu schwer. Dadurch lag das ganze bereits sei Oktober in einer Ecke….
Die drei (bei mir) bunten Teile der Heldin, wie sie mittlerweile von vielen genannt wird, passten genau auf die bereits zugeschnittenen Teile und das große Teil des Vorderteils quer auf beide Hosenbeine.

Die bewegliche/schwenkbare Steck- und Leiterschnalle, den zwei-Wege-Reißverschluss  und einen nicht vorgesehenen Magnetverschluss hatte ich gemeinsam mit dem Schnitt bei Crafteln bestellt;  das einzige, was mir noch fehlte, war das Gurtband.

Die große Aussentasche habe ich mit einem hellen, kariertem Hemdenstoff gefüttert; ist lt Schnitt auch nicht vorgesehen, mir gefällt es ohne nicht so gut, da man in die Jeans-Aussentasche reinschauen kann.

Was ist nun das Besondere an der Tasche? Mir gefällt die Form mittlerweile wahnsinnig gut, sowas sieht man sehr selten (hey, vielleicht sollte man mal einen Heldinnen-Trefftag ins Leben rufen? 🙂  ) Ich habe die Hände frei, zum Stöbern, anfassen, Händchen halten. Der Reißverschluss lässt sich mit einem Griff öffnen. Die Tasche passt sich gut an.

Das einzige, bei dem ich wirklich einen Knoten im Kopf habe, ist die Handytasche… Tatsächlich! Vielleicht gibt es ja mal ein Foto der Tasche…. 😉

Trotzdem bin ich, mal wieder, begeistert!

Mach doch auch was!

Bis bald und liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit tt-Taschen und Täschchen

Tischsets für den Garten

Hahaha, ich sehe förmlich einige meiner Nähfreundinnen ungläubig oder gar fassungslos mit den Augen rollen… Ja ich gebe es zu, ich nähe nicht unbedingt immer den Jahreszeiten gemäß. Kennst du das: du siehst etwas und das geht dir nicht mehr aus dem Kopf und plötzlich überkommt dich die Lust, das Ganze auch haben und am besten noch selbermachen zu wollen!

Mir ergeht das öfter so, ungeachtet der Tatsache, dass noch gefühlt 773.959 andere Sachen fertig gestellt werden müssen (ähm, in echt sind es aber nur 7!). An irgendeiner Stelle hakt es vielleicht gerade, es läuft nicht so, wie ich mir das vorstelle oder es sieht nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt habe, oder, oder, oder! Dann lege ich das erstmal mehr oder weniger ordentlich zur Seite und schneide was Neues an und zu.

Lange Rede, kurzer Sinn: Auf dem Rückweg von unserem letzten Sommerurlaub, den wir in Zell am See/Österreich verbracht haben, wollte ich dringend über den Bodensee zurück fahren; Konstanz, Freiburg, die Städtchen kannten wir noch nicht, eigentlich auch Steckborn/Schweiz wegen Bernina. Bernina hatte leider geschlossen

IMG_1322In Konstanz fand ich diesen tollen hellen gemusterten Stoff, der perfekt für draussen geeignet ist, da er nicht ausbleicht und sich aber trotz Polyester toll anfühlt. Ich habe 16 Kissenbezüge genäht, für die Bank und unsere Korbstühle. Da ich nicht so gern Tischdecken mag, aber immer gern etwas auf dem Tisch liegen habe, einen Läufer oder zum Essen halt Tischsets, habe ich wieder mal Jeanshosen geupcyclet. Schon immer witzig, wenn ich darüber nachdenke: da liegt dann von fast jedem Teil der Familie etwas auf dem Tisch…. 🙂

Es sind allerdings nur 4 Stück geworden, meine Hosenvorräte waren aufgebraucht. Macht aber nichts, Nachschub liegt schon wieder bereit…

Da sie hautpsächlich für den Gartentisch gedacht sind, der ziemlich breit ist und ich mich oft ärgere, dass auf den „normalen“ Sets Essteller, Besteck, Wasser- und Weinglas so gedrängt stehen,  habe ich die Sets  größer gemacht (ca. 47 x 36 cm).

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So gefällt mir das! 🙂

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid

WOW!

Als irgendwann dieses Jahr die Mode mit den Patches wieder aufkam, hatte ich sofort Bilder in meinem Kopf, dass sich unter oder hinter jedem Patch ein Loch im Stoff verbirgt. Weil ich das nicht anders kannte. Ja, damals war das so: man hatte ein Loch in der Hose und dann hat die Mutter eigentlich das Loch gestopft. Da das aber „kindisch“ (heute: uncool, oder gibt es schon wieder ein neues Wort dafür?) war, konnte Frau ganz einfach einen „Aufnäher“ (heute: Patch) aufbügeln. Das hielt natürlich nicht lange, dewegen wurde das Ding aufgenäht, weshalb es wohl auch Aufnäher genannt wurde.

Ich dachte mir also, wer kauft sich eine neue Jacke, auf der ganz viele Aufnäher, ähm Patches, sind? Und dann noch für ganz schön viel Geld? Oder eine Jeans, Shirt oder sonst was? Obwohl ich das bei den Jeans wieder verstehen könnte, denn die haben ja auch manchmal ganz schön viel Löcher… 😉 Egal, ich habe übrigens ein Tuch mit Patches darauf; das hab ich allerdings geschenkt bekommen: in rosa (was sonst?) mit u.a. einem Pailletten-Patch in Herzform. Das mag ich sehr gern und somit bin ich auch ein wenig im Trend!

IMG_6259Aber zum Rucksack: Ich war im Stoffladen und sah diesen wunderschönen Baumwollstoff mit Meerestieren darauf. Eigentlich ist ja beige gar nicht so meine Farbe, aber in der Kombi mit den blauen Walen und Haien gefiel er mir supergut. Und ich wollte einen kleinen Rucksack (früher übrigens Turnbeutel) nähen. Und in der Kombination mit dem Stück Jeanshosenbein und der karierten Baumwolle finde ich ihn einfach genial.

Der Aufnäher (übrigens aus einem Drogeriemarkt) sprang mir ins Auge und zuhause direkt auf den Rucksack. Ganz schön Wow!, oder?

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid

 

Verlinkung: tt-Taschen und Täschchen

 

Chain of Diamonds

Wovon ich auf alle Fälle immer genügend da habe, sind Jeanshosen und natürlich genügend Baumwollstoffe um diese damit zu kombinieren. Ich wollte mal wieder ein Täschchen nähen und dafür Jeans verarbeiten.

In einem meiner Patchworkbücher hatte ich ein Muster gesehen, was mir unheimlich gut gefällt; gerade auf so kleineren Teilen. Heute morgen habe ich mich also noch einmal hingesetzt und die „Chain of Diamonds“  gesucht. Wie Ihr seht, habe ich das Muster gefunden und es gefällt mir richtig gut.

Die Blocks sind 2,5″ x 2,5″, also ca. 5 x 5 cm groß. Auf der Rückseite habe ich einfach nur 5 x 5 cm Quadrate vernäht und die Nahtzugaben mit grünem Kontrastgarn flach genäht.

Dem Ehemann gefiel es auch super und er hat es sich gleich geschnappt…. 🙂

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid

 

Ich bin eine Berlinerin…

IMG_5667Naja, ich leider nicht, aber meine Tochter; sie ist in Berlin geboren.

Vor einigen Jahren haben wir ihr von einem Berlin-Besuch das T-Shirt mit dem Aufdruck: „Ich bin eine Berlinerin“ mitgebracht. Das ist ihr schon lange viel zu klein, aber sie hat das Shirt behalten.

Nachdem sie jetzt umgezogen ist und mal wieder ausgemistet hat, kam tatsächlich das T-Shirt wieder aus einem Schrank hervor und sie fragte mich, ob ich ihr nicht auch daraus ein Kissen machen könnte. 🙂

Klar, mache ich das, Kind! 🙂

Da das Shirt ein Shirt für 10-Jährige war, tailliert, gab es auch nicht soviel Stoff her… selbst ein 40 x 40 cm großes (oder kleines?) Kissen war zu groß. Ich nahm also einen Rest schwarzen Baumwollstoff, platzierte den mit Bügelvlies stabilisierten Schriftzug mit Paspelband umrandet, auf der Baumwolle, nächt einen 30 cm RV ein und habe noch Paspelband für den Rand genommen. Ich finde das bei Kissen immer sehr schön.

Ein kleines Schleifchen verdeckt die Überlappung des Paspelbandes und macht es auch ein wenig femininer…

Mach doch auch was!

Liebe Grüße,

Ingrid