Li-La-Leseknochen

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Es gibt zwei Leseknochen in unserem Haus, einer gehört dem Ehemann und einer mir. – Und ich kann mir nicht mehr vorstellen, ohne ihn in meinem Bett zu lesen. Wenn man erstmal einen Knochen hat, will man nicht mehr ohne ihn sein….

Ich weiß gar nicht mehr, wann ich meinen allerersten Leseknochen genäht habe. Die habe ich auch alle verschenkt. Hauptsächlich natürlich an Freunde und Bekannte, die gern lesen (allein der Name ist ja schon passend). Zwei Freundinnen schwärmten mir dermassen von ihren Leseknochen, die sie von mir geschenkt bekommen haben, vor, dass ich mir endlich auch einen gegönnt habe…

Alle Knochen habe ich nach einem kostenlosen Schnitt von Stoffe.de erstellt und mit Watte aus den Kissen vom Möbel-Schweden gestopft.

Dieser hier mit den Autos ist wieder ein Geburtstagsgeschenk für einen Freund, von dem ich weiß, dass er ganz traurig ist, weil seine Frau und sein Sohn bereits einen Knochen haben… Ich freue mich schon auf sein Gesicht morgen Abend! 🙂

 

Mach doch auch was!

 

Liebe Grüße

Ingrid

Ungeknitterte Knitterbluse

Ich habe endlich meine erste Knitterbluse und somit für mich das zweite Designermodell aus dem Hause Stokx genäht. Das erste war das Ninjakleid, was für mich das bequemste Kleidungsstück schlechthin ist. Das Knitterkleid durfte ich bereits zur Probe anziehen auf der Geburtstagsfeier von Craftelns Schnittmusterkiosk. Der Schnitt gefiel mit sehr gut, nur das Geknitterte ist nicht so wirklich mein Ding.

Aber es gab ja mehrere ungeknitterte Knitterkleider zu bewundern und ausserdem auch die ein oder andere ungeknitterte Knitterbluse. Die von Maria-Barbara gab dann den Auschlag. Ich konnte meinen Stoffvorrat abbauen und einen ganz dünnen Baumwoll-Jersey mit einem kleinen Retromuster verwenden. Empfohlen wird eine dünne Webware, die im schrägen Fadenlauf zugeschnitten wird. Da ich Jersey genutzt habe, konnte ich das Ganze im Fadenlauf und eine Nummer kleiner zuschneiden als angegeben.

Die Ärmel habe ich auf 3/4-Länge gekürzt und ca. um 6 cm verschmälert. Ausserdem habe ich den Saum nicht umgeschlagen sondern das erste Mal die Rollsaum-Funktion meiner Overlock benutzt. Und das Ergebnis, finde ich, kann sich sehen lassen. Den Kragen habe ich komplett von innen mit der Hand angenäht (das wäre nicht nötig gewesen, da ich aber so einen netten Film nebenbei laufen hatte, war das eine schöne Möglichkeit, das Ende in Ruhe zu schauen… 😉 ).

Alles in allem bin ich total begeistert von dem Fall des Kragens und dem Schößchen hinten, ach und überhaupt! Und auch diesen Schnitt nähe ich gern wieder!

Mach doch auch was.

Liebe Grüße

Ingrid

 

Verlinkt mit MMM, After Work Sewing

 

 

WOW!

Als irgendwann dieses Jahr die Mode mit den Patches wieder aufkam, hatte ich sofort Bilder in meinem Kopf, dass sich unter oder hinter jedem Patch ein Loch im Stoff verbirgt. Weil ich das nicht anders kannte. Ja, damals war das so: man hatte ein Loch in der Hose und dann hat die Mutter eigentlich das Loch gestopft. Da das aber „kindisch“ (heute: uncool, oder gibt es schon wieder ein neues Wort dafür?) war, konnte Frau ganz einfach einen „Aufnäher“ (heute: Patch) aufbügeln. Das hielt natürlich nicht lange, dewegen wurde das Ding aufgenäht, weshalb es wohl auch Aufnäher genannt wurde.

Ich dachte mir also, wer kauft sich eine neue Jacke, auf der ganz viele Aufnäher, ähm Patches, sind? Und dann noch für ganz schön viel Geld? Oder eine Jeans, Shirt oder sonst was? Obwohl ich das bei den Jeans wieder verstehen könnte, denn die haben ja auch manchmal ganz schön viel Löcher… 😉 Egal, ich habe übrigens ein Tuch mit Patches darauf; das hab ich allerdings geschenkt bekommen: in rosa (was sonst?) mit u.a. einem Pailletten-Patch in Herzform. Das mag ich sehr gern und somit bin ich auch ein wenig im Trend!

IMG_6259Aber zum Rucksack: Ich war im Stoffladen und sah diesen wunderschönen Baumwollstoff mit Meerestieren darauf. Eigentlich ist ja beige gar nicht so meine Farbe, aber in der Kombi mit den blauen Walen und Haien gefiel er mir supergut. Und ich wollte einen kleinen Rucksack (früher übrigens Turnbeutel) nähen. Und in der Kombination mit dem Stück Jeanshosenbein und der karierten Baumwolle finde ich ihn einfach genial.

Der Aufnäher (übrigens aus einem Drogeriemarkt) sprang mir ins Auge und zuhause direkt auf den Rucksack. Ganz schön Wow!, oder?

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid

 

Verlinkung: tt-Taschen und Täschchen

 

Schon wieder rosa…

…tatsächlich, aber ich habe einfach ein Faible für diese Farbe! 🙂

Und wenn ich dann in den Stoffladen gehe, um mir ein paar Nähmaschinennadeln zu kaufen und mich einfach mal so unverbindlich umschaue (schließlich bin ich jemand, die mit offenen Augen durch die Welt geht! 😉 ) und da ein dunkelblauer Baumwolljersey mit weißen Libellen liegt, den ich mal anfassen musste und dann so eine fiese Verkäuferin freudestrahlend kommt: „Den haben wir auch in rosa…! Gucken Sie mal da.“ Naja, dann muss ich ja auch DA hinschauen (schließlich bin ich auch jemand, die höflich erzogen wurde!), oder?

… lange Rede, kurzer Sinn: ich nahm dann mal 2 Meter mit und sah mich schon in dem fertigen Jasper-Dress von Paprikapattern wieder. Ich habe das Jasper bereits letztes Jahr mit einem innen angerauhtem dunkelblauen Glitzer-Sweat genäht (ich brauchte sowieso eine andere Farbe, Du verstehst das, oder?) und liebe es einfach an den nun schon kühleren Tagen das Kleid zu tragen!

Den Schnitt mag ich unheimlich gern: er hat einen tollen Kragen (wahlweise auch eine Kapuze), eine eingearbeitete Bauchtasche mit Leisten, Teilungsnähte vorn und hinten durch eingesetzte Seitenteile. Und ich mag die Bündchen. Das Ganze macht mal eine andere Silhouette.

Was mich wieder herausgefordert hat, sind die Leisten der Tascheneingriffe und leider habe ich sie auch diesmal nicht gleichmäßig hinbekommen. Damit kann ich aber gut leben. Beim nächsten Jasper wird alles besser!

Mach doch auch was!

Viele Grüße

Ingrid

 

Verlinkung:  MMM, AWS, RUMS

Chain of Diamonds

Wovon ich auf alle Fälle immer genügend da habe, sind Jeanshosen und natürlich genügend Baumwollstoffe um diese damit zu kombinieren. Ich wollte mal wieder ein Täschchen nähen und dafür Jeans verarbeiten.

In einem meiner Patchworkbücher hatte ich ein Muster gesehen, was mir unheimlich gut gefällt; gerade auf so kleineren Teilen. Heute morgen habe ich mich also noch einmal hingesetzt und die „Chain of Diamonds“  gesucht. Wie Ihr seht, habe ich das Muster gefunden und es gefällt mir richtig gut.

Die Blocks sind 2,5″ x 2,5″, also ca. 5 x 5 cm groß. Auf der Rückseite habe ich einfach nur 5 x 5 cm Quadrate vernäht und die Nahtzugaben mit grünem Kontrastgarn flach genäht.

Dem Ehemann gefiel es auch super und er hat es sich gleich geschnappt…. 🙂

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid

 

Rosa Pferdchen

Bereits letztes Jahr habe ich die Tunika und Leggings für das Baby einer (leider!) ehemaligen Kollegin genäht. Da bekanntlich die ersten Kinder der im Begriff werdenden Eltern oftmals genügend Sachen zum Anziehen haben, habe ich diese Teilchen in Größe 80 gemacht. Und weil die Tunika ja quasi wie ein kleines Kleidchen ist, finde ich es auch schöner, wenn das Kind dann auch schon laufen kann.

Und tatsächlich ist es jetzt soweit! Die kleine Maus steht und fängt an zu laufen. Ich habe mich riesig über die Fotos gefreut und darum muss ich das jetzt hier auch zeigen.

Da ich noch nie für „neue“ Babies genäht habe (es ergab sich irgendwie nicht…), musste ich erstmal den richtigen, meinen Vorstellungen entsprechenden Schnitt zu finden. Nach langer Suche wurde ich dann im Buch „Babyleicht“ von Pauline Dohmen (vielen sicherlich vom Blog klimperklein bekannt) fündig.

Hahaha, ich hatte das Buch in unserem Laden hier vor Ort bestellt und als ich es abholte traf ich die Mutter einer ehemaligen Klassenkameradin meiner Tochter. Sie schaute mich mit großen Augen an „Wirst Du jetzt Großmutter?“ Ich musste echt lachen; sowas kann einem auch nur passieren, wenn man in den örtlichen Läden einkauft.

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Jetzt musste nur noch ein schöner Stoff her! Ja, da bin ich ein richtiges Mädchen, es sollte was mit rosa sein.. Dann stolperte ich förmlich über den Stoff mit den rosa Pferdchen und den Prinzessinnenkutschen. Ist der nicht toll? 🙂 Noch einen rosa Jersey für die Leggings und ich hatte das richtige Material zusammen.

Ich finde, es ist ein sehr gelungenes Outfit und freue mich riesig, dass auch diese Teile in Benutzung im echten Leben sind!

Gute Nacht, Du kleine Maus und und träume was schönes!

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Mach doch auch was!

Viele Grüße,

Ingrid

 

 

Ich bin eine Berlinerin…

IMG_5667Naja, ich leider nicht, aber meine Tochter; sie ist in Berlin geboren.

Vor einigen Jahren haben wir ihr von einem Berlin-Besuch das T-Shirt mit dem Aufdruck: „Ich bin eine Berlinerin“ mitgebracht. Das ist ihr schon lange viel zu klein, aber sie hat das Shirt behalten.

Nachdem sie jetzt umgezogen ist und mal wieder ausgemistet hat, kam tatsächlich das T-Shirt wieder aus einem Schrank hervor und sie fragte mich, ob ich ihr nicht auch daraus ein Kissen machen könnte. 🙂

Klar, mache ich das, Kind! 🙂

Da das Shirt ein Shirt für 10-Jährige war, tailliert, gab es auch nicht soviel Stoff her… selbst ein 40 x 40 cm großes (oder kleines?) Kissen war zu groß. Ich nahm also einen Rest schwarzen Baumwollstoff, platzierte den mit Bügelvlies stabilisierten Schriftzug mit Paspelband umrandet, auf der Baumwolle, nächt einen 30 cm RV ein und habe noch Paspelband für den Rand genommen. Ich finde das bei Kissen immer sehr schön.

Ein kleines Schleifchen verdeckt die Überlappung des Paspelbandes und macht es auch ein wenig femininer…

Mach doch auch was!

Liebe Grüße,

Ingrid

Flower-Power IPad Hülle

Wir benötigten dringend neue Kissenbezüge für unsere Couch… ooh, das ist allerdings schon ca. 2 oder 3 Jahre her. Tatsächlich? Tatsächlich! Wahnsinn, man sieht nicht nur an den Kindern, wie schnell die Zeit vergeht, sondern auch an den Stoffvorräten. Aber ich schweife ab…

Der beste Ehemann von allen benötigte dringend eine IPad-Hülle. Und da er den Stoff so mochte und ich jedes Stück Reststoff, auf dem etwas schönes zu sehen war behalten habe, habe ich eine IPad-Hülle (für ein kleines IPad) für ihn kreiert. Abgefüttert mit einem schönen Stück kuscheligen Sweat-Stoff und zwei Taschen für das Ladekabel und andere Kleinigkeiten.

Er findet es klasse und ich freue mich darüber!

Ich flechte mir jetzt Blumen ins Haar und singe „If you’re going to San Francisco,
be sure to wear some flowers in your hair!“

Euch auch noch einen schönen Sonntag!

Mach doch auch was!

Viele Grüße

Ingrid