No more working in progress! Finished!

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Hach, ich finde ihn total schön! Wie schon beschrieben hier und hier besteht (fast ) der ganze Quilt aus Stoffresten oder ausrangierter Bettwäsche und ich erinnere mich an jedes Stück Stoff, was ich da vernäht habe.

 

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Die Rückseite ist ein neu gekaufter Stoff, den ich eigentlich als grau für einen anderen Quilt (den ich noch nicht in Arbeit habe) gekauft und gedacht hatte. Leider hat sich der Stoff zuhause irgendwie eher als grün als grau herausgestellt; so passt er aber hervorragend zu diesem bunten Einzelstück!

IMG_3632Der weiße Rand ist aus einer uralten Bettwäsche zugeschnitten, der äußere Rand ist ebenfalls von ausrangierter Bettwäsche. Leider ist hier auch zu sehen, dass ich es nicht hinbekommen habe, die Fadenspannung so einzustellen, daß der helle Oberfaden auf der Rückseite nicht zu sehen ist. An der Unterfadenspannung wollte ich nicht herum experimentieren.

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Nicht nur dass ich meine Restekiste sehr geleert habe, ich habe an dem Quilt das Quilten geübt, wollte probieren, wie FMQ (Free Motion Quilting) oder Rulerquilting (quilten mit Linealen) funktioniert. Aufgrund des absolut bunten Tops und des dünnen Battings fallen die unterschiedlichen Muster nicht so auf, sie sind aber sehr gut auf der Rückseite zu sehen:

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Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch einmal so einen großen Quilt selbst quilten würde, trotz des großen Durchlasses meiner Nähmaschine und des dünnen Battings ist es doch ein großes Stück Arbeit, den Quilt zu bewegen. Vielleicht werde ich bei meinem nächsten Quilt einen Quiltservice in Anspruch nehmen und das Muster ganz genau besprechen. Aber das werde ich mir überlegen, wenn es so weit ist! 🙂

 

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(Ich stehe auf der 3. Stufe einer Treppe…)

So, jetzt werde ich mich in meinen Quilt einkuscheln und den Abend darin genießen!

Liebe Grüße

Ingrid

 

 

Strickprojektbeutel „Didi“

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Diese wunderschönen maritimen Stoffe habe ich bereits vor ca. einen halben Jahr bei Ariane B. in Lübeck gekauft. Besonders der Stoff mit den Badehäuschen hat mir so super gefallen, dass der dringend einen besonden Platz brauchte. Da kam dann dieser Projektbeutel Didi von machwerk gerade richtig.

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Da ich ja wieder stricke (wenn meine Hände mitspielen 😉 )brauche ich natürlich dringend einen Beutel, in dem ich mein Strickzeug, auch wenn es etwas größer wird, verstauen und mitnehmen kann.

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Das besondere an dem Beutel ist, dass durch das spezielle Zugsystem der Innenbeutel oder das Innenfach gleichzeitig mit dem Aussenbeutel verschlossen wird.  Und das Ganze dient noch einem guten Zweck, die Hälfte des Verkaufserlöses wird gespendet. Schau Dir das selbst bei Martina von Machwerk an. Eine tolle Idee, wie ich finde

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Ein Hosenbein einer alten Jeans vom Gatten ist auch wieder mit verarbeitet… In jederlei Hinsicht Stoffabbau! 🙂

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag,

bis bald und liebe Grüße

Ingrid

 

 

 

Schnieke Wiebke

IMG_0924Beim Nähwochenende in Scharbeutz haben drei Frauen den Blazer Schnieke Wiebke von Echt Knorke genäht und zwei Frauen hatten ihn an. Endlich mal die Möglichkeit, den Blazer live zu sehen und ihn anzuprobieren! Bisher hatte ich ihn im www verfolgt, mich allerdings gescheut ihn zu kaufen; warum kann ich gar nicht so richtig sagen.

IMG_0833Der Blazer wird aus elastischen Stoffen genäht und mit offenen Kanten verarbeitet. Es gibt zwar ein Revers aber keinen Kragen. Dieser wird durch ein Bündchen ersetzt. Super kann man dafür die Bündchenware nutzen; die gibt es im Augenblick ja in allen möglich Variationen und vor allen Dingen mit viel Glitzer… 🙂

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Die erste Wiebke habe ich in einen wunderbaren Doubleface von Hilco genäht, dieser lag bereits schon ein wenig in meinem Schrank und hat auf den richtigen Schnitt gewartet. Genäht habe ich diese Wiebke in Gr. 46. Er ist einfach sehr bequem und ein super schönes Basicteil.

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Die zweite Wiebke wollte ich dringend in dunkelblau mit Glitzerbündchen haben! Weil mir die erste etwas zu groß vorkam, habe ich die Zweite in Größe 44 genäht. da ist si allerdings etwas knapp.

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Und hier kommt mein schönes Glitzerbündchen….

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Da es etwas zu schmal war, es fehlten 2 cm, konnte ich das Ganze innen nicht im Schatten der Naht annähen, ich habe es mit der Hand an der Nahzugabe des Rückenteils festgenäht.

So, mit diesen schönen Teilen werde ich gleich mal beim Me Made Mittwoch vorbeischauen; ich war schon lange nicht mehr dabei!

Liebe Grüße

Ingrid

Stoffe und Schnittmuster selbst ausgesucht und bezahlt.

Verlinkt mit MMM

 

 

Nähwochenende Ostsee

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Das erste Mal war ich beim Nähwochenende an der Ostsee mit dabei. Kurzfristig wurde ein Platz frei und ich habe sofort zugeschlagen. Und es hat, wie eigentlich auch erwartet, riesigen Spaß gemacht! Nur knapp 60 km entfernt, konnte ich meine zu Hause abgebauten Maschinen innerhalb einer 1 Stunde wieder aufbauen und eigentlich gleich loslegen.

Für mich sollte es ein Blusennähwochenende werden. Ich wollte mir dringend noch eine weitere Kimonobluse (klick) nähen und habe dafür im örtlichen Stoffhandel eine fein weiß-rosa gestreifte Baumwolle gekauft.

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Leider schien die Sonne heute gar nicht bei uns und es war sehr kalt in dem dünnen Stöffchen; ich freue mich aber, sie bei schönem warmen Wetter zu tragen!

Die 2. Bluse ist eine aus der Burda Nr. 4 von diesem Jahr und in die ich sofort schockverliebt war. Blusen finde ich ziemlich anspruchsvoll und traue mich oft nicht so richtig ran (das Knopflochtrauma…!) bei einem Nähtreffen kann man sehr gut vom „Schwarmwissen“ profitieren und sich dann an solche Projekte trauen.

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Ist der Rücken nicht ein Knaller? Diese riesengroße Falte hatte es mir angetan. Meine Wahl ist ein Baumwollstoff, der wie ein klassischer Hemdenstoff aussieht, aber irgendwie dicker ist.

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… bei diesen tollen Knopflöchern, die meine Bernina macht, brauche ich eigentlich kein Trauma mehr zu haben.

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Mir gefällt das Ergebnis sehr, auch wenn ich mir manchmal nicht sicher bin, ob es eher einer Umstandbluse gleicht. Die tollen eckigen Knöpfe sind von einem aussortierten Hemd des GöGa (Göttergatten).

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Dafür, dass es meine ersten Manschetten sind, sind sie mir ganz gut gelungen. Die Knopflöcher hätten allerdings dichter dan den Rand gemusst. Die Knöpfe sind daher sehr dicht am unteren Manschettenrand platziert.

 

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Verändert habe ich an der Bluse nichts. Wenn ich mir die Fotos jetzt so anschaue, könnten die Ärmel etwas kürzer sein, das ist aber auch alles. Obwohl: unter der Passe muss ich besser bügeln…. 🙂

Noch einen schönen Sonntag und liebe Grüße

Ingrid

 

Stoffe, Zeitunge und Schnittmuster slebst ausgesucht und gekauft.

 

 

 

Working in progress… 2

Es kann weiter gehen mit meinem Scrappy-Quilt! Den Anfang kannst du hier lesen.

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Der große Anschiebetisch ist rechtzeitig gekommen, die Quilt-Handschuhe, die ich vergessen hatte zu bestellen, wurden mir netterweise portofrei nachgeliefert, das „Ruler Kit for Sit-Down Models“ von Bernina (ein Geburtstagsgeschenk des bEva*) griffbereit. Ich bekam letztes Jahr von Blu Print (ehemals Craftsy) aus den USA zu einer Bestellung ein Garn geschenkt, ich würde zu der Farbe „helles Kamel“ sagen. Ich habe es jetzt für die Oberseite genutzt, weil ich überhaupt nicht gewusst habe, welches Garn sich wirklich eignet und welche Farbe ich überhaupt nehmen sollte. Da die Rückseite anthrazit/schwarz ist, wollte ich hinten auf jeden Fall schwarzes Garn haben. Irgendwie habe ich aber immer noch nicht die richtige Einstellung für die NähMa gefunden, denn das schwarze Garn ist öfter vorn zu sehen.

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Voller Elan legte ich los, den verstellbaren Rulerfuss Nr. 72 an der Maschine, ein Mini-Circle auf dem Quilt und verschieden große Kreise auf dem Quilt vor Augen … und MIST! Fadenspannung falsch (auf dem Teststück sah das besser aus), Stiche völlig unregelmäßig und ein Kreis sieht anders aus… 😦

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Ok, Kreis ist vielleicht aus erstmal ein wenig schwierig; Mini Straight Line Tool (gerades Lineal), einen einfachen Stern im Kopf… Lineal weggerutscht, die Spitze auf der linken Seite zu kurz …

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Beim nächsten Stern zum falschen Punkt genäht…. 😦

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Ich will Dich nicht langweilen… es ging so weiter. Ok, dachte ich, dann arbeite ich halt nicht mit Rulern, ich mäandere den ganze Quilt. Wozu habe ich mir diesen wunderbaren BSR-Fuß gekauft, der Stichregulator, der hilft, daß die Stiche gleichmäßig groß werden?

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Beim Mäandern muss man nur darauf achten, dass sich die Linien nicht überschneiden… (das hat zwar auch nicht immer geklappt, aber das lasse ich jetzt mal beiseite). Aber die Stiche sind mal schön gleichmäßig! 🙂 Ich bin völlig frustriert ins Bett gegangen und habe meinem Mann geschworen, dass ich nie wieder einen Quilt quilten werde und in Zukunft von Menschen quilten lasse, die sich damit auskennen! Basta.

Den nächsten Tag verbrachte mit Rob Appell in meinem Mädchenzimmer, sorry, natürlich nur Online mit seinen Free Motion Quilting Tutorials bei „Man Sewing“ (mittlerweile gehört er nicht mehr zum Team und es gibt auch keine neuen Anleitungen mehr auf Man Sewing); er hat es ziemlich gut erklärt. Gelernt hat er, wenn ich das richtig verstanden habe, sehr viel von Angela Walter (Midnight Quilt Show), er hat auch immer wieder auf sie verwiesen. Es gab zwei wesentlich Aussagen: 1. Deine ganze Aufmerksamkeit gilt nur dem Abschnitt, den Du jetzt bearbeitest und 2. Du kannst nur quilten, wenn Du mental bereit bist, da schon eine gewisse Konzentration von Nöten ist.

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Tadaa! 🙂 Das sieht schon ein wenig anders aus, oder? Die Linien sind im rechten Teil nicht wirklich gerade geworden (Free Motion, also ohne Lineal), aber ich bin megastolz! Ich habe einfach seine Linien , die er im Tutorial vorgenäht hat, nachgemacht. Er empfiehlt, die Linien auf Papier mit dem Stift vorzuzeichnen ohne den Stift abzusetzen, damit das Gehirn und die Hand die Bewegung verinnerlicht. Hmm, ein bißchen hilfts.

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Inzwischen bin ich froh, dass ich dran geblieben bin und nicht ein neues UFO (unfertiges Objekt) produziert habe. Es sind noch genügend Blöcke zu quilten. Bleib also dran:

Fortsetzung folgt! 🙂

Liebe Grüße

Ingrid

 

*bEva: bester Ehemann von allen

Working in progress….

1Decke

Nun haben wir bereits den 03. März; krankheitsbedingt habe ich leider nicht viel geschafft. Und wie Du merkst, bin ich auch nicht dazu gekommen das Wenige was ich erstellt habe, zu verbloggen. Auf Instagram habe ich wenigstens etwas zeigen können, aber das geht ja auch immer etwas schneller…😉

Ich möchte Dich gern an meinem aktuellen Projekt teilnehmen lassen, weil es schon ziemlich neu für mich ist und ich ein wenig aufgeregt bin… Aber erstmal zu dem, was ich geschafft habe!

Mugrug maritim

Im Februar habe ich mit einer lieben Freundin getroffen; wir haben uns Jahre nicht gesehen und hatten viel zu erzählen. Ich lebe ja nicht weit von der Ostsee entfernt und auch sie zieht es immer wieder an das Meer, mein Mitbringsel war somit natürlich sehr maritim. Mugrugs liebe ich persönlich sehr! Ich habe immer welche im Einsatz: auf dem Wohnzimmertisch (Glas!), in der Küche und natürlich auf meinem Nähtisch. Hier eine kleine Auswahl:

Mugrug Lovenote (von Ellis & Higgs)
LoveNote (Schnittmuster von Ellis & Higgs)
Mugrug crazy Patchwork
Crazy Patchwork
Mugrug Digital
Digital
Grüne Sonne

Mugrugs eignen sich super für Reste, kleine Stoffschätzchen und Quiltversuche, Anwendung von Zierstichen, Applikationen usw., usw. und sind ein schönes Mitbringsel. Ich mag am liebsten die einfachen Varianten jeweils aus 8 x 2,5 inch Quadraten, habe aber auch schon andere Dinge versucht.

Für neuen Familienzuwachs (nein, keine Enkelkinder… ) eine Wendewickeljacke mit Pumphose; hier kam mal wieder ein SM von Pattydoo zum Einsatz. Diesmal ist es Pippa für Babies. Ich habe in Größe 86 genäht (mir fällt gerade ein, dass ich die Köpfe immer noch nicht angenäht habe; werde ich heute noch erledigen!). Der kleine Babyjunge ist im Januar zur Welt gekommen und wir übergeben das Geschenk im Mai (daher auch die größere Größe) anlässlich einer großen Familienfeier zu einem 80. Geburtstag .

Mein großes Projekt, wie Du sicher schon am 1. Foto gesehen und geahnt hast, ist ein Quilt. Ich habe bereits einen Quilt für den Gatten zum Geburtstag 2017 genäht. Damals habe ich noch gar nicht gebloggt, der beste Ehemann von allen hat sich sehr darüber gefreut. Ich hatte seinerzeit eine Jelly Roll in den USA bestellt und diese nach einem amerikanischen SM zugeschnitten. Leider hatte ich bereits beim Zuschneiden Fehler gemacht und das Muster ist anders ausgefallen, als es sollte und das Ganze hätte auch größer sein können.

Im Netz habe ich viel Scrappy (Reste)- Quilts gesehen und die Idee gefällt mir ausserordentlich gut. Meine Restekiste war sowieso zum Bersten gefüllt und ich habe einfach angefangen, diese Reste zu schneiden, zusammenzunähen und diese Stücke dann wieder in 6×6 inches (15×15 cm) große Quadrate zu schneiden.

Besondere Stücke habe ich so groß wie möglich gelassen oder angepasst.

Alle Stücke haben mich an etwas erinnert: meine erste Nähwoche auf Sylt, die Nähtage bei Ellen in Heidelberg, Dinge, die ich für meine Kinder, meine Mutter und viele andere genäht habe. Alles wird in diesem Quilt vereint und man sieht ihn und erinnert sich… Das liebe ich einfach an diesen Upcycling -Projekten.

Im nächsten Teil geht es ans Quilten. Da bin tatsächlich ein wenig aufgeregt, denn ich möchte gern das ein oder Muster quilten. Daher möchte ich mich am Quilten mit Rulern versuchen und habe mir überlegt, dass dieser Quilt dafür ein schönes Übungsstück sein kann. Ich warte noch auf den größeren Anschiebetisch für meine NäMa; bestellt ist er schon.

Ausserdem habe ich den Bernina BSR (Stichregulator)- Nähfuss zu einem sehr guten Preis erwerben können, damit werde ich mich auch noch an diesem Quilt austoben.

Aber dazu mehr im nächsten Teil! 🙂

Jezt erstmal einen schönen Sonntag und

liebe Grüße

Ingrid

Schnittmuster und Stoffe für den „Loveletter“-Mugrug sowie das Pattydoo-Babyset selbst ausgesucht und bezahlt. Ansonsten wurden Reste und alte Bekleidung/Bettwäsche  benutzt.

 

 

Heimatlust

IMG_4587Keine Sorge, es gibt keine alten Geschichten, schnulzige Liebeserklärungen oder schwache Frauen, deren höchstes Glück es ist, einen Mann zu heiraten… (obwohl es manchmal auch was hat, solche Schnulzen, zu gucken..😉; am besten gefällt mir daran sowieso die Mode, sind ja auch die 50er!)

IMG_9738Nein, ich habe wieder gestrickt und zwar das Dreieckstuch Heimatlust aus einem Buch von Veronika Hug. Nach meinen Erfahrungen mit den Bobbels von Lang Yarns in dieser wunderbaren Mischung aus extrafeiner Merinowolle, Baby Alpaka und Seide, konnte ich bei diesen tollen Grüntönen nicht widerstehen!

IMG_8291Wer hier mitliest weiß, dass dies bereits mein dritter Bobbel ist (Klick und Klick) es ist einfach eine Super Qualität, die sich toll trägt, warm und angenehm auf der Haut ist. Sie lässt sich super verstricken. Die Art und Weise, wie das Dreieck entsteht, gefällt mir: Du fängst mit drei Maschen an, nimmst in jeder 2. Reihe eine Masche zu und wenn der Bobbel zu Ende ist, ist das Tuch fertig.

IMG_0440Empfohlen wird für die Wolle Nadelstärke 2,5 bis 3, gestrickt habe ich mit 4. Ich hatte gehofft, dass das Tuch etwas größer wird, als mein Rotes, aber das ist leider nicht der Fall.

04116b68-61f5-4567-a44c-f95dd70c59ba.jpgWolle: Lang Yarns Puno, Farbe 978.0097, Lauflänge 800 m bei 200g, Vorlage: Buch Neue Strickideen von Veronika Hug.

Buch und Wolle selbst ausgesucht und bezahlt.

So, jetzt aber noch schnell zum MMM (leider habe ich übersehen, ein Foto an der Frau zu machen, daher erscheint mein dort Beitrag nicht).

Einen schönen Abend

Liebe Grüße

Ingrid

 

und auch verlinkt bei Sewlala und bei Nähfrosch

Row-by-Row-Quilt Mai und Juni

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Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich habe mit dem Row-by-Row-Quilt im April der    6 Köpfe aufgehört. Ich ärgere mich über mich selbst, dachte ich doch, dass ich es auf jeden Fall auch mit der großen Nähcommunity gemeinsam schaffen würde. Schließlich hätte ich für jeden einzelnen Block einen Monat Zeit gehabt! Leider habe ich es nicht durchgehalten… 😦

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Ich möchte das Ganze aber natürlich beenden und habe nun endlich freie Zeit, den Quilt weiter zu nähen. Es  hat natürlich auch Vorteile, wenn man so langsam ist: ganz viele Quilts sind ja schon fertig und ich kann mir noch ein paar Inspirationen holen…. 😉 Hier habe ich also meinen Mai:

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Und dies wird meine Juni-Reihe:

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Weihnachten ist ja gerade erst vorbei, ich möchte noch kurz loswerden, dass auch wir versucht haben, dieses Fest auch möglich verpackungsfrei (zumindest von Geschenkpapier) zu gestalten und es ist uns doch ziemlich gut gelungen. Den größten Teil konnten wir in Stoff verpacken, anstatt Papier zu verbrauchen. Ich habe dafür lediglich ein passendes Stück Baumwollstoff genommen und mit der Overlock rundum versäubert. Ein sehr einfach umzusetzender Beitrag zur Müllvermeidung, wie ich finde.

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Leider habe ich total vergessen, weitere Fotos zu machen… lediglich das Geschenk für den Gatten hat es auf ein Bild geschafft.

…Vater und Sohn hat es jedenfalle gefallen… 🙂

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Ich wünsche Dir ein gesundes und glückliches neues Jahr 2019!

Liebe Grüße

Ingrid

… mein neuer Leo und das Bloggertreffen

Shooting Blogger Treffen-7 2Nähbloggertreff in Hamburg! Natürlich Ehrensache, dass ich mir dafür ein neues Kleid genäht habe. Den Stoff  habe ich wieder hier im Ort gekauft; ein sehr schöner mittelschwerer Jersey in einem tollen Animal-Print. Ich denke, dass es Leo sein soll; das Muster ist ziemlich groß und sieht einfach nur toll aus, oder?

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Genäht habe ich mir wieder eine Marie von Pattydoo, dies ist bereits die dritte Marie für mich selbst.  An meine Leo-Marie passen perfekt die Ärmel vom Liv-T-Shirt (ebenfalls Pattydoo) genäht. Es ist ein super bequemes Kleid geworden.

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Ich weiß nicht, warum es mir schon wieder passiert ist: Es ist zu kurz geworden und ich habe es etwas verlängern müssen; das war kein Problem, schließlich habe ich ja mittlerweile Übung darin… Diesmal habe ich ein gerades Stück angesetzt und dabei diese Borte bzw Gummi mitgefasst. Mir gefällt diese Lösung sehr gut.

 

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Die tollen Fotos sind ebenfalls auf dem Nähbloggertreffen entstanden. Das Treffen hatten Antje aka  Küstensocke und Tanja aka Die fesche Lola organisiert. Hier auch nochmal von mir vielen Dank! Es war so schön!  Ich habe mich sehr darauf gefreut, denn leider kenne ich im richtigen Leben nicht so viele Leute, die mein Hobby nähen teilen. Aufregend der Gedanke, 49 (!) andere, nähende Frauen auf einem Haufen zu sehen, sie kennenzulernen und mit ihnen zu plaudern und sich auszutauschen. Viele „kannte“ ich durch die Fotos von ihrem Blog oder Instagram aber eben halt nicht persönlich.

Neben dem Besuch bei einer Modistin, eines Radiosenders, einer Führung durch den Stadtteil „Schanze“ in Hamburg, der Besichtigung der Plaza der Elbphilharmonie und der vielen Essen, fand auch ein Foto Workshop statt. Mit viel Humor und Körpereinsatz hat Antje uns auch noch schön die Lachmuskeln trainiert! Herrlich!

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Alle haben den Leitspruch „Sei ein Segel, keine Säule“ für die zukünftigen Fotos auf unseren Blogs verinnerlicht! Dies zeigte sich dann auch in den Fotos, die Holger Scheb von uns am Sonntag während unseres superleckerenundmegagroßen Brunchs im Restaurant „Sait Köz“ in Hamburg Altona machte!

Spontan hat sich der Wirt mit mir fotografieren lassen – cool oder? 🙂

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Noch einen schönen 1.Advent,

 

liebe Grüße

Ingrid

Stoff, Schnittmuster und das Essen im Lokal selbst ausgesucht und bezahlt.

Verlinkt mit MMM

 

 

 

 

 

Gestricktes Lochstreifen-Tuch

DSC04093Ja, ich hab’s gleich wieder getan. Ich habe wieder oder weiter gestrickt (natürlich an einem neuen Stück)!

Wer hier mitliest, weiß, dass ich ca. 20 Jahre nicht gestrickt habe (Klick). Mir gefiel nicht nur der Gedanke weiterzustricken, sondern auch aus dieser tollen Wolle von Lang-Yarns ein Tuch um den Hals zu haben. Gottseidank ist der Woll-/Stoffladen hier im Ort; 25 min. zu Fuß, 10 min. mit dem Rad oder 10 min. mit dem Auto… ☺️ Ich fand sofort den richtigen Bobbel in diesen wunderschönen Rottönen.

DSC04094Aus dem Buch von Ines Kollwitz, aus dem ich bereits den Poncho gestrickt habe, habe ich mich von einem Tuch inspirieren lassen: man fängt mit drei Maschen an und nimmt am Ende jeder Hinreihe eine Masche mit einem Umschlag zu. Der Umschlag wird direkt vor der Randmasche gestrickt, dadurch ergibt sich eine tolle saubere (Loch-) Kante.

dsc04099.jpgBevor ich anfing, wälzte ich die alten Strickmusterbücher meiner Großmutter um mir was schönes auszusuchen. Ich bin auch fündig geworden, tolle Ajourmuster standen zur Auswahl. Leider ich Probleme mit dem Berechnen der Muster, die sich durch das einseitige Zunehmen ergeben haben. Ich habe die ersten 20 cm mit Sicherheit 15 x wieder aufgeribbelt…

DSC04096.JPGAm Ende habe ich mich dann für die einfachen Lochstreifen entschieden (sozusagen Knit as you Go) und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt! Leider habe ich diesmal mit Nadelstärke 3 gestrickt, dadurch ist das Tuch etwas klein geworden. Andererseits habe ich dann nicht so viel Gedöns um den Hals und kann die Jacke vernünftig zu machen.

DSC04097.JPGDSC04104.JPGWolle: Puno von Lang Yarns, Farbe 978.0061, 200 gr. ca 800 m Lauflänge. Muster: selbst erdacht. Gestrickt mit Nadelstärke 3. Maße: ca 128 x 96 x 160 cm

Buch und Wolle selbst ausgesucht und bezahlt.

Dir noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

Ingrid