… mein neuer Leo und das Bloggertreffen

Shooting Blogger Treffen-7 2Nähbloggertreff in Hamburg! Natürlich Ehrensache, dass ich mir dafür ein neues Kleid genäht habe. Den Stoff  habe ich wieder hier im Ort gekauft; ein sehr schöner mittelschwerer Jersey in einem tollen Animal-Print. Ich denke, dass es Leo sein soll; das Muster ist ziemlich groß und sieht einfach nur toll aus, oder?

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Genäht habe ich mir wieder eine Marie von Pattydoo, dies ist bereits die dritte Marie für mich selbst.  An meine Leo-Marie passen perfekt die Ärmel vom Liv-T-Shirt (ebenfalls Pattydoo) genäht. Es ist ein super bequemes Kleid geworden.

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Ich weiß nicht, warum es mir schon wieder passiert ist: Es ist zu kurz geworden und ich habe es etwas verlängern müssen; das war kein Problem, schließlich habe ich ja mittlerweile Übung darin… Diesmal habe ich ein gerades Stück angesetzt und dabei diese Borte bzw Gummi mitgefasst. Mir gefällt diese Lösung sehr gut.

 

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Die tollen Fotos sind ebenfalls auf dem Nähbloggertreffen entstanden. Das Treffen hatten Antje aka  Küstensocke und Tanja aka Die fesche Lola organisiert. Hier auch nochmal von mir vielen Dank! Es war so schön!  Ich habe mich sehr darauf gefreut, denn leider kenne ich im richtigen Leben nicht so viele Leute, die mein Hobby nähen teilen. Aufregend der Gedanke, 49 (!) andere, nähende Frauen auf einem Haufen zu sehen, sie kennenzulernen und mit ihnen zu plaudern und sich auszutauschen. Viele „kannte“ ich durch die Fotos von ihrem Blog oder Instagram aber eben halt nicht persönlich.

Neben dem Besuch bei einer Modistin, eines Radiosenders, einer Führung durch den Stadtteil „Schanze“ in Hamburg, der Besichtigung der Plaza der Elbphilharmonie und der vielen Essen, fand auch ein Foto Workshop statt. Mit viel Humor und Körpereinsatz hat Antje uns auch noch schön die Lachmuskeln trainiert! Herrlich!

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Alle haben den Leitspruch „Sei ein Segel, keine Säule“ für die zukünftigen Fotos auf unseren Blogs verinnerlicht! Dies zeigte sich dann auch in den Fotos, die Holger Scheb von uns am Sonntag während unseres superleckerenundmegagroßen Brunchs im Restaurant „Sait Köz“ in Hamburg Altona machte!

Spontan hat sich der Wirt mit mir fotografieren lassen – cool oder? 🙂

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Noch einen schönen 1.Advent,

 

liebe Grüße

Ingrid

Stoff, Schnittmuster und das Essen im Lokal selbst ausgesucht und bezahlt.

Verlinkt mit MMM

 

 

 

 

 

Gestricktes Lochstreifen-Tuch

DSC04093Ja, ich hab’s gleich wieder getan. Ich habe wieder oder weiter gestrickt (natürlich an einem neuen Stück)!

Wer hier mitliest, weiß, dass ich ca. 20 Jahre nicht gestrickt habe (Klick). Mir gefiel nicht nur der Gedanke weiterzustricken, sondern auch aus dieser tollen Wolle von Lang-Yarns ein Tuch um den Hals zu haben. Gottseidank ist der Woll-/Stoffladen hier im Ort; 25 min. zu Fuß, 10 min. mit dem Rad oder 10 min. mit dem Auto… ☺️ Ich fand sofort den richtigen Bobbel in diesen wunderschönen Rottönen.

DSC04094Aus dem Buch von Ines Kollwitz, aus dem ich bereits den Poncho gestrickt habe, habe ich mich von einem Tuch inspirieren lassen: man fängt mit drei Maschen an und nimmt am Ende jeder Hinreihe eine Masche mit einem Umschlag zu. Der Umschlag wird direkt vor der Randmasche gestrickt, dadurch ergibt sich eine tolle saubere (Loch-) Kante.

dsc04099.jpgBevor ich anfing, wälzte ich die alten Strickmusterbücher meiner Großmutter um mir was schönes auszusuchen. Ich bin auch fündig geworden, tolle Ajourmuster standen zur Auswahl. Leider ich Probleme mit dem Berechnen der Muster, die sich durch das einseitige Zunehmen ergeben haben. Ich habe die ersten 20 cm mit Sicherheit 15 x wieder aufgeribbelt…

DSC04096.JPGAm Ende habe ich mich dann für die einfachen Lochstreifen entschieden (sozusagen Knit as you Go) und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt! Leider habe ich diesmal mit Nadelstärke 3 gestrickt, dadurch ist das Tuch etwas klein geworden. Andererseits habe ich dann nicht so viel Gedöns um den Hals und kann die Jacke vernünftig zu machen.

DSC04097.JPGDSC04104.JPGWolle: Puno von Lang Yarns, Farbe 978.0061, 200 gr. ca 800 m Lauflänge. Muster: selbst erdacht. Gestrickt mit Nadelstärke 3. Maße: ca 128 x 96 x 160 cm

Buch und Wolle selbst ausgesucht und bezahlt.

Dir noch einen schönen Sonntag!

Liebe Grüße

Ingrid

Taschen nähen

*Beitrag enthält Werbung wegen Verlinkung und Markennennung*

Taschen nähe ich gern. Frau kann nie genug davon haben, Frau (und auch Mann) können sie gut verschenken. Es gibt immer dankbare Abnehmer… wenn man (oder auch frau) sich denn trennen kann! 😬 Mir fällt das immer sehr schwer, weil mir die Taschen selbst so gut gefallen und gerade beim upcyclen von Klamotten meiner Familie einfach auch sehr viele Erinnerungen stecken oder die Stoffe so toll sind… ich finde das schwierig.

Die Basket-Tote von Sew Can She hatte ich schon länger auf meiner To-Sew-Liste, ich mag die Form irgendwie. Caroline von Sew Can She bietet viele kostenlose Schnitte auf ihrer Seite an; schau mal nach. Die Anleitungen sind zwar alle auf englisch, aber gut bebildert. Mit einem Übersetzungsprogramm zusätzlich ist es gut zu meistern.

Ich habe das Hosenbein einer Jeans, fertiges Paspelband, ein blaues Oberhemd mit Ankern des Gatten sowie Reste von Baumwollstoffen verarbeitet. Verstärkt habe ich das erste Mal mit „Soft and Stable“, das fasst sich fast so an wie dünner Schaumstoff, lässt sich einfach verarbeiten und hat einen super Stand. Da ich den im Schnitt vorgesehenen Reißverschluss nicht eingenäht habe, klaffte die Tasche oben sehr weit auf. Für den Verschluss habe von den Manschetten des Hemdes die Stücke mit den Knopflöchern genutzt um die Tasche oben zusammenzufassen. Den goldenen Knopf mit dem Anker habe ich in meinem Fundus gefunden. Er passt durch die goldene Farbe nicht so 100%ig, mir gefällt es trotzdem.

Turnbeutel sind ja seit einiger Zeit der absolute Renner, geht man durch die Stadt sieht man sie in allen möglichen Farben, mit Bändern, mit Kordeln, zusätzlichen Reißverschlusstaschen…. Ich wollte für mich keinen haben, erinnerte es mich noch an meinen eigenen Turnbeutel und dann an die meiner Kinder. Sowas wollte ich mir nicht auf den Rücken hängen. Naja, bis dann vor einiger Zeit.

Ich hatte mir meine Altkleiderkiste vorgeholt und einen meiner ehemaligen Lieblingsblazer vorgeholt (leider zu klein). Eine schwarze Jeans hatte ich auch noch… und eine Vorstellung im Kopf, wie das Ganze fertig aussehen sollte. Fehlte nur noch das Futter (hier kam ein Oberhemd meines Vaters zum Einsatz) und die Kordel; die habe ich neu gekauft. Er gefällt mir sehr gut – den kann ich auf keinen Fall weggeben, oder?

Eine schöne Restwoche und

liebe Grüße

Ingrid

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Du für Dich am Donnerstag

Stricken …

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Die Zeit rennt… das ist bekanntlich nichts Neues, das geht wohl jedem so. Ich habe gerade mit Schrecken festgestellt, dass seit meinem letzten Eintrag schon wieder 5 Wochen vergangen sind. Aber ich habe Gründe, ehrlich: wir hatten unseren Sommerurlaub in den September gelegt, nach dem Urlaub der normale Wahnsinn bei der Arbeit, aufarbeiten und so; dann Geschäftsreise nach Marokko, Marakesch! Danach oder eigentlich schon währenddessen die Ernüchterung: Magen/Darm… Mehr sage ich nicht dazu. Nachdem ich wieder zu Hause war und ich meinte das so einigermaßen überwunden zu haben, bekam ich so einen fiesen Infekt, der mich nochmal lahm legte. Ich kuriere ihn immernoch aus. Liegt es eigentlich am Alter oder eher an Viren, Bakterien und was da sonst noch so alles kreucht und fleucht, die einfach immer widerstandsfähiger werden, dass die Genesung so lange dauert?

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Aber genug gejammert, was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ich mindestens 20 Jahre nicht gestrickt habe. Ich wollte es auch gar nicht wieder anfangen… Ok, ich lasse mich mal nicht weiter darüber aus. ;-).

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Ich folge ja so einigen Bloggerinnen auf Instagram und da gibt es viele, die nicht nur nähen, sondern auch stricken. ArianeB. aus Lübeck postete also ein Foto von ihrer Mutter, die einen Strickponcho fertig gestellt hatte. Ich habe das Bild gesehen und dachte, dass ich mir den auch stricken müsste.

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In einem unserer beiden Handarbeitsläden im Ort fand ich sofort die richtige Wolle: ein Verlaufsgarn, ein Bobbel mit 800 m Lauflänge. Etwas mehr als ich lt. Anleitung, aus dem übrigens sehr schönen Buch „Stricklieblinge“ von Ines Kollwitz, benötigt hätte. Ein Gemisch aus extrafeinem Merino, Baby Alpaka und Seide. Zu Anfang hatte ich noch einen Knoten im Kopf und dachte, ich müsste je ein Vorder- und ein Rückenteil stricken und machte mir noch Gedanken darüber, welchen Farbton ich am Gesicht haben wollte, den Hellen oder den Dunklen. Gottseidank habe ich dann eine kurze Mail an Ines geschrieben, die mir auch prompt antwortete und meinen Knoten entwirrt hatte. Es wird tatsächlich nur ein Teil gestrickt und an einer Stelle für die Schulter zusammen genäht oder gehäkelt.

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Was soll ich sagen, ich finde ihn total schön und angenehm zu tragen. Über einer weißen Bluse ist er auch gleich wieder bürotauglich und somit super für mich.

An dieser Stelle möchte ich Dir noch etwas zeigen. Natürlich hat es immer einen Grund, warum man etwas kann oder macht. Ich komme aus einer Familie, deren Frauen sehr viel gehandarbeitet haben, stricken, sticken, häkeln gehörte tagtäglich mit dazu. Letztens habe ich erst erfahren, dass mein Großvater väterlichseits (ich habe ihn nicht kennengelernt, er starb kurz nach dem Krieg) Herrenschneider war und ein eigenes Geschäft hatte!

In meiner Erinnerung kenne ich meine Großmutter nur mit mit Strickzeug und sie hatte auch immer selbst gestrickte Sachen an: Jacken, Pullis, Strümpfe, auch mal Kleider. Sehr viel früher wurde dies sicher aus der Not heraus gemacht; meine Oma hat aber zumindest zu meiner Kinder- und Jugendzeit immer aus Spaß und Freude gestrickt. Das Stricken habe ich von meiner Mutter gelernt und wir haben früher oft abends zusammen gesessen und gehandarbeitet.

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Meine Mutter ist vor knapp drei Jahren verstorben, beim Aufräumen ihres Kleiderschrankes habe ich noch sehr viele gestrickte und gehäkelte Sachen gefunden, teilweise aus den 70ern. Ich konnte sie nicht so einfach entsorgen, da sie diese auch über viele Jahrzehnte aufgehoben hat (und das musst ja auch einen Grund gehabt haben) und habe sie erst einmal mit nach Hause genommen. Unter anderem dieses gestrickte Tuch. Ist das nicht toll? Es muss mindestens 30 Jahre alt sein, ich glaube, meine Oma hat es für sie gestrickt.

So, jetzt muss ich wieder an meine Nadel (ja, ich habe schon wieder was angestrickt…:-) oder doch lieber ein neues Nähprojekt …. ? seufz, mal sehen! 🙂

(Aktualisierung 25.11.2018: Wolle von Lang Yarns „Puno“, 200 gr ca. 800 m Lauflänge, gestrickt mit Nadelstärke 4. Buch „Stricklieblinge von Ines Kollwitz. Alles selbst ausgesucht und bezahlt)

Liebe Grüße

Ingrid

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Stricklust

Leo geht immer! Erst recht rosa!

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Im Juli habe ich das neue Kleid von Britte auf ihrem Blog gesehen und war sofort begeistert! Ich habe mich sofort auf die Suche nach der Fashionstyle 5/2018 gemacht, bestellt, erhalten – und auf meinem Nähtisch deponiert. Es war einfach zu heiß zum Nähen…

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Stoff kaufen geht natürlich immer… trotz Hitze. Ich radelte also so durch unseren Ort und habe mir gedacht, dass ich meiner Stoffdealerin mal guten Tag sagen könnte.

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Sie hatte diesen wunderschönen kühlen Leo-Print von Hilco, bei dem allein die Webkante schon so ein Knaller ist das hatte ich jedenfall so im Kopf und wollte auch nochmal nachprüfen)!

Diese tollen Blümchen gefielen mir so gut, dass ich sie unbedingt noch im Kleid als Etikett haben wollte. Ist es nicht schön? Wenn jetzt natürlich die Overlocknaht in weiß/creme wäre, (und das Schild gerade eingenäht wäre) würde das natürlich mal so richtig edel aussehen; ich hatte beim Nähen aber nicht daran gedacht und auch keine richtige Lust, die Maschine umzufädeln. – Das rächt sich dann jetzt halt immer, wenn ich das Kleid anziehe und die schwarzen Overlockfäden sehe… Merke: Immer die passende Farbe auch in die Overlock einfädeln! 🙂

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Ich konnte mich nicht so richtig zwischen türkis und rosa entscheiden, aber mit Hilfe einer dazu gekommenen Kundin (ich liebe diese knappen Gespräche mit Fremden) und des Spiegels entschied ich mich für rosa. Es hat noch ein wenig gedauert und ich habe das Kleid aus der Fashion Style genäht. Und das Kleid ist toll, oder? Auch rosa war wieder die richtig Entscheidung!

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Es ist das erste Mal, dass ich etwas aus der Fashion Style genäht habe. Nach dem Abmessen der Schnitteile habe ich die übliche Veränderung vorgenommen, nämlich das Kleid ab Taille eine Nummer größer zugeschnitten. Was mir nicht gefällt, ist die Rüsche; nicht die Rüsche an sich, sondern daß die Stoffrückseite weiß ist. Die Rüsche wellt sich nach oben an einigen Stellen. Mal sehen, ob ich das noch irgendwie ändern kann.

Trotzdem: Ich mag das Kleid, jetzt brauche ich nur noch eine passende Jacke. 😊

Euch noch einen schönen Sonntag,

Liebe Grüße

Ingrid

After Work Sewing

MMM

Sew la la

Du für Dich am Donnerstag

Bauch-weg-in-10-Sekunden-Shirt :-)

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Ich bin ein bekennender Fan von den Schnittmustern von Crafteln, und ich mag dazu auch Meike, die den Shop betreibt und noch viele andere tolle Dinge macht. Von ihren Schnitten habe ich bis auf den Stadtmantel bereits alle genäht und den nur noch nicht, weil ich nicht so oft Mäntel trage, aber reizen tut es mich sehr! Bisher war es aber auch immer so, dass ich sehr lange dafür gebraucht habe, diese Schnitte tatsächlich umzusetzen. Das wiederum hängt damit zusammen, daß sie nicht mal eben genäht sind und ich sehr viel Respekt vor ihnen habe. Sie sind sehr gut durchdacht von Lindy Stokes, die diese Schnitte „erfindet“ und konzipiert und frau muss ein wenig mehr nachdenken und aufpassen beim Zuschneiden und Zusammensetzen.

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Mal ganz davon abgesehen, dass ich es selten schaffe, innerhalb von 2 oder 3 Stunden, wie manche das so schreiben, ein Stück fertig zu bekommen inclusive Schnitt anpassen, zuschneiden und nähen. Vielleicht ist „Slow Sewing“ einfach bei mir normal? Aber nun zu meinem neuen Bauchwegwundershirt: Tadaa… ! Das ist das Tulpentop.

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Ich hatte es immer im Kopf  aber es gab zwei Dinge, die gefielen mir nicht so doll: der einfarbige Rücken und die Tulpenärmel. Ich hätte die Ärmel nicht nähen müssen, schließlich sieht das Schnittmuster noch schmale Ärmel in kurz, 3/4 und lang vor; außerdem wäre die Ärmel dann auch schwarz. Aber ich dachte, ich versuche es einfach mal, denn Tulpenärmel an sich finde ich schon schön, nur bin ich der Meinung, sie passen nicht so richtig zu mir. Es ist nicht so schlimm, es hat sich ja schon erheblich abgekühlt und ich ziehe jetzt sowieso ein Jacke drüber! 🙂 Aber der schwarze Rücken gefällt mir tatsächlich nicht.

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Die Besonderheit an diesem Stück ist, dass für den Rücken und ggf die kurzen, 3/4 und langen Ärmel Jersey verwendet wird, für vorn z.B. eine schön fallende Viskose oder Seide. Damit der Wasserfall vorn so schön fällt, wird der schon schön leichte Stoff (ich habe Viskose benutzt) im schrägen Fadenlauf zugeschnitten. Dieser Mix macht es so wahnsinnig bequem und das Shirt macht jede Bewegung mit. UND: der Bauch ist weg, wie Du siehst!

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Für mich wieder eine gute Ergänzung für meine Bürogarderobe.

Anpassungen bei diesem Top waren nicht nötig. Ich habe das ganze in Größe 5 zugeschnitten und musste nicht für die Hüfte auf die Größe 6 wechseln. Selbst der Brustpunkt ist da, wo er hingehört bei mir.

Dir noch einen schönen Sonntag,

liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit HOT – Handmade on Tuesday, Creadienstag,

Dienstagsdinge

Sew lala

August – Dinge

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Dieser Sommer war ja bisher nähtechnisch gesehen nicht so prickelnd bei mir. Durch die Wärme hatte ich nicht so große Lust was zu nähen und habe mich auch nicht so richtig mit neuen Projekten beschäftigt. Nichtsdestotrotz habe ich auf Instagram versucht zu verfolgen, was die Nähcommunity so alles vollbringt und ich war und bin voller Hochachtung für die Frauen, die trotz der Hitze so wahnsinnig viele schöne Dinge genäht, gestrickt oder gemalt haben!

Jetzt im August ist es schon etwas besser. Immerhin hat die erwachsene Tochter 2 neue Oberteile bekommen; ok, eins hatte ich eigentlich für mich gedacht, aber sie sieht einfach besser darin aus! 🙂 Das Flamingo-Shirt ist aus einer Ottobre (2/2015); eigentlich hat es hinten einen nahtverdeckten Reißverschluss, da ich aber keinen zur Hand hatte, habe ich einen Knopf an- und eine kleine Schlaufe genäht.

Das Knotenshirt sollte für mich sein, die Vorstellung war, dass der Knoten ein wenig den Bauch kaschiert; ich suche hauptsächlich noch Oberteile für den bereits hier verbloggten Party-Rock, den ich auch bereits ein 2. Mal genäht habe. Leider ist die Realität ein wenig anders, somit hat auch das Kind wieder etwas zum Anziehen! Der Schnitt ist Frau Bille von Schnittreif.

Bereits im Juni habe ich mir dieses schöne Kleid genäht, ich liebe dies Rosen! Es ist eine superschöne Viskose von Milliblu’s und aus dem Rest habe ich wieder den altbewährten Schnitt für ein Shirt von rosa p. aus ihrem Buch „Ein Schnitt vier Styles“ genutzt. Immer wieder schön für Jerseyreste. Leider hat der Stoff nicht gereicht, den Rücken habe ich in uni-schwarz genäht. Mit Blazer darüber auch super fürs Büro geeignet.

IMG_4908Gestern fiel mir wieder ein Kleid in meinem Schrank in die Hände, dessen Stoff ich wahnsinnig gern mag, jedenfall die Farbe und das Muster; die Qualität ist leider nicht so toll, von daher war die Wahl ein Kleid daraus zu nähen auch nicht so gut. Irgendwie gefiel es mir von Anfang an nicht so richtig, wegen dieser Passe, die diese Baukastenkleider anscheinend brauchen.. Ich dachte, dass die Passe nicht so auffällt, dem war auch so, aber der ganze Schnitt ist einfach nicht so schön für mich.

IMG_8104Ich habe also einfach die Passe abgetrennt und den Rockteil ans Oberteil genäht; sieht die Tunika nicht klasse aus? Der Kleiderschnitt ist aus dem Buch von rosa p. „Näh Dir Dein Kleid“.

IMG_2409Zusätzlich habe ich noch das Tulpentop von Crafteln genäht, aber davon mehr im nächsten Beitrag.

Eine gute Nacht und morgen einen tollen Wochenanfang,

Liebe Grüße

Ingrid

AfterWorkSewing

Bulli-Treffen auf Tunika

Werbung, da Markennennung

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Ich weiß ja, dass ich lange nichts mehr verbloggt habe, aber daß das Ganze jetzt doch schon über einen Monat her ist, war mir auch nicht wirklich klar. Es gab und gibt sehr viel privat zu erledigen und die sommerliche Hitze hat mich tatsächlich auch gelähmt. Denken geschweige denn kreativ sein, war jetzt nicht so richtig mein Ding…. Aber ich glaube, es geht wieder los!

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Irgendwann bekam ich wieder einen Newsletter von Burda und da gab es dieses  Longshirt mit Streifen. In das habe ich mich sofort verliebt. Und Streifenjersey hatte ich auch im Schrank…. . Super, ich könnte sofort loslegen! Natürlich nur theoretisch! Irgendwas ist ja immer, in diesem Fall war es einfach schon später am Abend und ich musste am nächsten Morgen früh raus. Also das Projekt auf das Wochenende verschoben.

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Ich hatte bereits den geplanten hellblauen Streifenjersey auf meinem Zuschneidetisch und die Streifen schön aufeinander gesteckt, damit auch alles gerade zugeschnitten werden kann. Aber ich musste noch etwas besorgen und da ich bei meiner ortsansässigen Stoffdealerin vorbeikam, wollte ich schnell mal „Guten Tag“ sagen. Mir sprangen die Bullis, vielmehr das tolle Grüns sofort in die Augen. Wie magisch angezogen ging ich zu dem Stoffballen und sah die Bullis.

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Ich bin eigentlich gar nicht so ein Fan dieser Fahrzeuge. Mein kleiner Neffe ist allerdings ein absoluter Käfer- und Bulli-Fan. Vor 2 oder 3 Jahren habe ich in demselben Laden den ersten Bullistoff gefunden, kiwigrün und grau, mit kleinen weißen Surfbrettern auf den Bussen und habe ihm ein T-Shirt aus der La Maison Viktor daraus genäht. Dann fand ich hellblauen Stoff und kombinierte blau-weiße Streifen dazu, um dem Vater ein Shirt zu nähen („Föhr“ von Schnittreif) und ein paar Monate später für die Mutter eine „Marilyn“ (von Pattydoo) mit Bubikragen und Schößchen aus grauem Stoff mit bunten Bussen darauf. Den Bubikragen habe ich aus weiß-rot gestreiftem Jersey gefertigt und damit auch die Ärmel eingefasst. Leider habe ich kein Tragefoto.

Zurück zu meiner Tunika: Die Busse hatten meine Freude ein wenig geschmälert, aber ich habe mir den Ballen mal vor dem Spiegel ans Gesicht gehalten und ich fand die Farbe einfach nur klasse. Und eigentlich sah ich mich gleich in der Tunika aus genau diesem Jersey…

Mittlerweile ist dies mein drittes Kleidungstück mit Volantärmeln; ich liebe sie: wenn sie zwischen Schulter und Ellenbogen anfangen und es dann ingesamt ein 3/4-Ärmel wird. Alle längeren Varianten finde ich allerdings einfach nervig.

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Der blaue VW-Bus in meiner Hand ist übrigens eine Kulturtasche, die ich von meinem Arbeitgeber bei einer Veranstaltung geschenkt bekommen habe.

Währenddessen ich diesen Blogbeitrag schreibe, kommt unsere Tochter zu Besuch. Sie stöbert ein wenig in den Sachen im Nähzimmer, zieht ein T-Shirt von mir an (Frau Bille von Schnittreif)- und irgendwie gehört es jetzt ihr… 😉 Aber ich muss auch sagen, dass es ihr besser steht als mir!

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Aber wie schön, dass Dinge, bei denen man sich etwas anderes vorgestellt hat und die nicht zu einem passen, dann doch einen erfreuten Abnehmer finden.

Euch allen noch einen schönen Sonntag,

liebe Grüße

Ingrid

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Kleid Melfi – Made in Weinheim

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Ich habe noch gar nicht von meiner Nähwoche bei meiner lieben Ellen in Weinheim erzählt. Das ist schon wieder 4 Wochen her! Hey, die Zeit rennt wie verrückt. Von Dienstag bis Sonntag abend war ich also in Weinheim, nahe dem wunderschönen Heidelberg. Ellen hatte ich gesagt, dass ich nur Patchwork in der Woche nähen möchte, da ich neben dem Row-by-Row-Quilt noch einen anderen Quilt anfangen wollte. Als ich mein Auto packte, habe ich auch das ein oder andere Schnittmuster und vorsichtshalber ein paar Stoffe aus meinem Vorrat mitgenommen; nur zur Sicherheit,  falls ich keine Lust auf Quilts habe…

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Vorausschauend hatte ich auch den Papierschnitt des Kleides Melfi von Schnittquelle am Sonntag bestellt und gefragt, ob frau den nicht ausnahmsweise direkt nach Weinheim schicken könne, dann könnte ich das Kleid dort gleich nähen. Das hat auch super geklappt. Als ich Dienstag Abend bei Ellen ankam, lag der Schnitt schon bei Ellen im Briefkasten! Toll! (Liebes Schnittquellen-Team, vielen Dank dafür!! 🙂 ) Mit diesem A-Linien-Kleid habe ich schon lange geliebäugelt und hatte auch den passenden Stoff in meinem  Schrank: viele digitale Rosen auf sehr angenehmen Viskose-Jersey von Millieblu’s (siehste, bester Ehemann von allen, ich baue auch meinen Vorrat ab!)

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Und mal ehrlich: Ist das nicht toll geworden? Ich freue mich total über das Ergebnis! Ich hatte ja bereits das Kleid Alex (in Größe 46) genäht und bin sehr glücklich damit. Melfi hätte ich ruhig eine Nummer kleiner wählen können. Es ist sehr weit geschnitten. Die Ärmel hab ich auch verkürzt, so dass der Ärmelvolant über dem Ellenbogens ansetzt, fertig ist es dann quasi einen 3/4-Ärmel. Die Anleitung der Schnittquelle -Schnitte sind immer sehr sparsam, das Kleid ist aber relativ einfach zu nähen und es gibt für einige Schnitte auch separat auf dem Blog nochmal Ergänzungs-Anleitungen.

Und weil ich die Volantärmel von diesem Kleid so mag, habe ich diese gleich an die 2. Tunika Katha von Schnittchen Pattern gebastelt. Diesmal habe ich eine Viskose genommen, die ich auch in Weinheim gekauft habe. Der Stoff ist einfach für die Volants prädestiniert! 🙂

Patchwork habe ich tatsächlich gar nicht gemacht… Das ist aber auch gar nicht schlimm, denn Ellen ist wahnsinnig kreativ und hat immer etwas, was man mal so zwischendurch nähen kann. So wie diese wunderschönen Schmetterlinge. Mitterweile lebt schon ein ganzer Schwarm in allen möglichen Farben im Haus (übrigens eine tolles Resteverwertungs-Projekt und nettes Mitbringsel!).

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Ellen näht bereits seit vielen Jahren, gibt Nähkurse in Weinheim und war auf vielen Messen unterwegs. Ihre „Bestseller“ hat sie in einem eigenen Heft „Creativity is loading“ zusammen gefasst.

IMG_9668Die „Schräge Evi“ (siehe auch hier) heißt zwar „Nubia, die schräge Tasche“, hat aber dadurch nichts von ihrem besonderen Aussehen verloren. Ich mag auch unheimlich gern das Lippenstift-Täschchen; mit einem kleinen Spiegel darin unentbehrlich …

Du kannst dieses Heft direkt bei Ellen für € 22,00 kaufen, schreib einfach eine Mail an ellen.rauch@t-online.de. Die Anleitungen sind sehr verständlich geschrieben und bebildert. Ich habe das Heft von Ellen zum Abschied geschenkt bekommen, mache aber sehr gern Werbung dafür, weil es einfach schöne Dinge zum Nachmachen sind. Und wenn Du einen Nähkurs machen möchtest und in der Nähe von Weinheim wohnst, ist das auch die richtige Adresse für Dich.

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Einen schönen Sonntag, liebe Grüße

Ingrid

*Dieser Beitrag entält Werbung für das Anleitungsheft von Ellen Rauch (ich bekomme dafür kein Geld). Das Schnittmuster Melfi und den entsprechenden Stoff dafür habe ich selbst gekauft.

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Sewlala, wof-Woman on Fire

Pattydoo-Marie mit Oktopussi

Marie StrandIch wollte eigentlich keine neuen Schmittmuster mehr kaufen. Genauso wie Stoffe. Ich habe genug Stoffe im Schrank und genügend Schnittmuster in Zeitschriften, auf der Festplatte, fertig ausgedruckt (nur noch zusammenkleben), auf A0 geplottet (nur noch zum Ausschneiden). Ich bin halt gern vorbereitet, wenn ich plötzlich die Eingebung für einen gelagerten Stoff oder Schnitt habe, angeregt durch Fotos oder was auch immer.

Diesmal war es die Mail von Ina von pattydoo die da schreibt: „Dein must-sew!“ Und ich gucke mir den Schnitt an und sage „Ja, Ina, Du hast recht: I must sew!“ (woher weiß die sowas immer??) Schwups hatte ich den Schnitt bestellt, ausgedruckt und geklebt.

IMG_0790Ich wollte ihn aus einem Baumwoll-Jersey nähen, den ich in Weinheim gekauft habe, so schön mit Motorrollern und Rosen drauf, aber es war leider ein wenig zu wenig. Öhm, kein Problem, ich habe ja noch Auswahl in meinem Schrank… Und so habe ich endlich den Schnitt für den lang gestreichelten „Oktopussi“ von lillestoff gefunden (sorry, ich habe den bereits vor bestimmt 2 Jahren gekauft, leider gibt es ihn nicht mehr)!

IMG_2941Ich weiß nicht, was den Abend los war. Der Schnitt hat ja nur 2 Schnitteile und die hatte ich richtig auf meine erste Wahl Stoff gelegt und festgestellt, dass es nicht reicht. Von Oktopussi hatt ich zwei Meter gekauft und ich konnte etwas großzügiger sein. Und was mache ich? Anstatt die beiden Schnittteile auf den Stoff zu legen und dann auszuschneiden, schneide ich als allererstes die Rückenteile aus (welches eine Mittelnaht hat), habe aber den Stoff nur in der Mitte gefaltet und rechts auf rechts gelegt und die Rückenteile schön aus der Mitte raus geschnitten, so dass für das Vorderteil, welches im Stoffbruch zugeschnitten wird, der Stoff nicht mehr gereicht hat….

Ich habe aber nicht nur das Vorderteil geteilt zuschneiden, sondern auch noch stückeln müssen. Aaaargh! Aber ich habe es geschafft, fast ganz genau die Tintenfische wieder zusammen zusetzen! Juchhu! Somit fällt das Angestückelte nicht so auf und die vordere Mittelnaht habe ich mit der roten Paspel betont. Das gefällt mir richtig gut! (Ich will mal eine Wette wagen: Wer mich in dem Kleid sieht und mir das Angestückelte zeigt, dem spendiere ich ein Eis! 🙂 )

IMG_8360Und es war die richtige Wahl heute morgen für den Strand. Es ist wie alles von pattydoo sehr einfach zu nähen (es gibt auch wieder ein Video, allerdings finde ich, dass es groß ausfällt. Aufgrund der Masstabelle habe ich eine 48 zugeschnitten, dieses aber eigentlich schon fast auf eine 44 1/2 geändert. Oktopussi ist zwar sehr stretchig, liegt aber nicht hautnah an. Dieses Kleid habe ich ca noch um 3cm verlängert.

Den nächsten „konzentrierten“ Marie-Zuschnitt werde ich jedenfalls vorsichtig verkleinern.

Ein tolles Wochenende und

liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit Sewlala,

Du für Dich am Donnerstag