MMM – Me Made Mittwoch!

Ha, da bin ich wieder! 🙂

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Da ging jetzt schneller, als gedacht! Nicht nur die selbstgestrickte Jacke sondern auch der nächste Blogpost. Aber ich habe schon so lange nicht mehr beim MMM mitgemacht – die neue gestrickte Jacke sollte jetzt wieder der Einstieg sein.

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Gestrickt habe ich den „Cardigan Gabriels Wharf von Sarah Hatton“ aus der deutschen Ausgabe von The Knitter (45/2020). Ich muss zugeben, ich kannte das „Magazin für kreatives Stricken“ bisher nicht – ich hätte sonst bestimmt schon eher wieder angefangen zu stricken! 😉 Tolle Modelle in der Zeitschrift. Die Anleitung ist leicht und verständlich und was mir besonders gut gefällt, dass es eine Seite für Alternativgarne gibt. Hast Du also DEIN Modell gefunden aber das in der Anleitung verwendete Garn gefällt nicht, findest Du gleich die passende Alternative. Das kannte ich bisher so nicht – aber: ich bin auch kein Strickzeitungsprofi!

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Die Anleitung ist leicht und verständlich. Die Jacke wird von unten nach oben gestrickt, was ich auch vorziehe. Wie auch beim Nähen habe ich die Jacke angepasst, unten mit einer großen Größe angefangen und nach oben kleiner geworden. Die Jacke gefällt mir so gut, dass ich bereits eine 2. angeschlagen habe; ich mache mir gerade nur noch Gedanken, ob ich das gleiche Muster stricke oder mir für das Stück unten ein anderes aussuche.

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Verstrickt habe ich Lana Grossa, Landlust Sommerseide, Farbe 09 (Jeansblau). Mit Nadelstärke 3,5 mit Addi Novel, der Nadel die super geeignet ist für geplagte Rheuma- oder Arthrose-Hände oder einfach nur für Leute, die entkrampft und entspannt stricken möchten. Mit einer „normalen“ Nadel hätte ich den Cardigan mit Nadelstärke 4 gestrickt.

Damit reihe ich mich nun in den Reigen der vielen fleißigen Frauen ein, die sich mit selbstgemachter Kleidung zeigen. Schaut mal rein!

Euch noch einen schönen Abend und bleibt gesund!

Liebe Grüße

Ingrid

Die genannten Produkte habe ich selbst ausgesucht und bezahlt. „Werbung“ aus Überzeugung.

Asche auf mein Haupt…

… ich habe mich seit 6 Monaten hier nicht mehr sehen lassen! Aber, was soll ich sagen, das Leben hat mich „in echt“ gefordert. Und dann war es immer leichter, „mal schnell“ was auf Instagram zu posten. So ein wenig habe ich doch geschafft in der ganzen Zeit und da möchte ich Euch doch auf dem Laufenden halten.

IMG_2044Entstanden ist ein Ninjakleid aus einem kuscheligen LeoSwet, gekauft in einem Stoffgeschäft in Jever; dort war ich noch in November zum Nähcamp der Deutschen Jugendherbergen (kann ich sehr empfehlen!) Entschuldige das Spiegelselfie, ich bin immer noch nicht dazu gekommen, es mal richtig fotografieren zu. Ich habe es im Winter fast jedes Wochenende getragen, es ist sozusagen mein Jogginganzug.

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Im November hat auch der Mystery-QAL (Quiltalong)  organisiert von Sugaridoo und Bernina begonnen. Irene von Sugaridoo hat diesen Row-by-Row-Quilt entworfen, jeden Monat stellt sie eine neue Reihe mit einem neuen Block vor und erklärt genau in einem Video auf englisch, wie die verschiedenen Blöcke genäht werden. Auf dem Bernina-Blog gibt es eine schriftliche Anleitung auf deutsch. Schau mal rein; ich bin der Meinung, dass er auch für Anfänger geeignet ist. Und auch hier von mir totale Begeisterung!

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Es ist gar nicht so einfach, sich die richtigen Farben/Muster für einen Quilt auszusuchen; fällt das Ganze dann doch vollkommen anders aus, als man denkt. Als ich das Ankündigungsvideo von Sugaridoo gesehen habe, wusste ich nicht nur, dass ich mitmachen möchte sondern auch, dass ich Batikstoffe in Rottönen nehmen möchte und der Akzent gelb sein soll. Aber der Hintergrundstoff? Da war ich froh, dass ich in einem Laden stehen konnte und die verscheidenen Farben an verschiedene Hintergrundstoffe halten konnte. Für mich definitiv eine klare Entscheidung für einen lokalen Einkauf in einem Geschäft anstatt Online!

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Vom Restetisch eines Kaufhauses in Hamburg habe ich eine Stück Viskose mitgenommen; ich hatte eigentlich nur einen Loop vogesehen, so als Farbtupfer bei meiner schwarzen Kleidung. Dann erschien das Schnittmuster „Frau Dana“ von Studio Schnittreif – gesehen, gekauft, genäht aus der Resteviskose… Genäht habe ich dann gleich drei Stück, leider habe ich eine beim Waschen versaut.

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Bei beiden Blusenshirts habe ich Jersey-Schrägband für die Ausschnitte benutzt, der Leo hat noch schwarze Bündchen erhalten, bei dem 70er-Jahre-Modell (der Stoff, auch Viskose, ist so ein wenig Retro), habe ich die Ärmel so gelassen. Ich bin begeistert von dem Schnitt!

Gestrickt habe ich auch wieder. Tatsächlich sind zwei Jacken fertig geworden. Eine Anleitung komplett auf englisch! und das erste Mal einen Raglan von oben gestrickt. Da habe ich mir selbst ein wenig auf die Schulter geklopft! 🙂 Oben siehst Du den Nile-Cardigan von Isabelle Kraemer und unten eine Jacke aus der Zeitschrift “ The Knitter“: Cardigan Gabriels Wharf. The Knitter gibt es auf deutsch. Hier habe ich wieder von unten nach oben gestrickt, ich muss sagen, dass mir das tatsächlich besser gefällt. Ich habe diese Jacke auch von der Größe besser angepasst und habe über 2 Größen gestrickt. So nähe ich auch immer (wie übrigens fast alle Frauen): unten immer eine Größe größer als oben).

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Perfekt ist sie immer noch nicht, beim nächsten Mal wird es noch besser passen. hHier vorerst ein Foto ungespannt liegend, ein Tragebild folgt noch.

Der „Bakerstwine“-Virus hat mich dann auch erwischt; letztes Jahr kam frau auf Instagram an den Topflappen nicht vorbei; ich habe erst dieses Jahr damit angefangen. Sie sehen klasse aus und der Göttergatte hat sie ebenfalls für gut befunden! Die Anleitung dafür ist von Catharina Duden.IMG_0117

Zwischendurch sind ein paar kleinere Projekte entstanden, Projektbeutel für Strickprojekte, wie den Kyoto-Reisbeutel von Sew Simple. Ich mag den Schnitt, weil er ganz einfach zu nähen ist und es verschiedene Größen gibt.

Ein kleines Umhängetäschchen aus einer alten Jeanshose, aufgepimpt mit einem silber glitzernden Geschenkband, einem uralten Aufnäher. Das Schulterband besteht aus zwei Schlüsselbändern, die ich zusammengenäht, mit Jeansstoff umnäht und mit einem Zierstich bestickt habe. Der Schnitt heißt Die andere Tasche von Mein Anderes Ich und auf dem Berninablog sogar kostenfrei runterzuladen.

Hälst Du noch ein wenig durch? 😉

Ich habe mich auch an einer neuen Technik versucht: Nähen auf Kassenbons. Ja, du hast richtig gelesen. Nähen auf Papier oder FFP (Foundation Paper Piecing) habe ich mittlerweile schon öfter gemacht. Durch einen Zufall bin ich an mehrere Rollen Kassenbonpapier gekommen. Du nähst Reste auf diese Rollen und hast dadurch den Vorteil, dass Du schnurgerade Reihen nähen kannst. Stoff verzieht sich gern mal.

Stoffreste werden auf das Papier genäht, immer wieder die Nähte bügeln oder mit den Fingernägeln glätten; überstehenden Stoff abschneiden. Ich habe dann diesen Streifen auch noch einmal zerschnitten und wieder neu zusammengesetzt. So ist einer meiner geliebten Mugrugs entstanden. Gleichzeitig konnte ich wieder das Quilten mit meinen Rulern üben.

Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, dass der Papierstreifen mit den Stoffresten eines Quilttops benäht wird und auf der Rückseite eines Quilts in Streifen genutzt wird.

Zusätzlich habe ich natürlich auch Mund-Nasen-Schutze genäht, daran ist wohl in diesen Zeiten niemand mit einer Nähmaschine vorbeigekommen. Aber, so wichtig ich auch finde, dass diese getragen werden, möchte ich sie doch nicht hier zeigen.

Ich freue mich, dass Du bis hierher durchgehalten hast ! 🙂 Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße und bleib gesund

Ingrid

 

Auch wenn ich hier viele Namen nenne: Alles ist von mir selbst ausgesucht und bezahlt.

 

 

 

Strickprojektbeutel „Didi“

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Diese wunderschönen maritimen Stoffe habe ich bereits vor ca. einen halben Jahr bei Ariane B. in Lübeck gekauft. Besonders der Stoff mit den Badehäuschen hat mir so super gefallen, dass der dringend einen besonden Platz brauchte. Da kam dann dieser Projektbeutel Didi von machwerk gerade richtig.

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Da ich ja wieder stricke (wenn meine Hände mitspielen 😉 )brauche ich natürlich dringend einen Beutel, in dem ich mein Strickzeug, auch wenn es etwas größer wird, verstauen und mitnehmen kann.

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Das besondere an dem Beutel ist, dass durch das spezielle Zugsystem der Innenbeutel oder das Innenfach gleichzeitig mit dem Aussenbeutel verschlossen wird.  Und das Ganze dient noch einem guten Zweck, die Hälfte des Verkaufserlöses wird gespendet. Schau Dir das selbst bei Martina von Machwerk an. Eine tolle Idee, wie ich finde

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Ein Hosenbein einer alten Jeans vom Gatten ist auch wieder mit verarbeitet… In jederlei Hinsicht Stoffabbau! 🙂

Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag,

bis bald und liebe Grüße

Ingrid

 

 

 

Schnieke Wiebke

IMG_0924Beim Nähwochenende in Scharbeutz haben drei Frauen den Blazer Schnieke Wiebke von Echt Knorke genäht und zwei Frauen hatten ihn an. Endlich mal die Möglichkeit, den Blazer live zu sehen und ihn anzuprobieren! Bisher hatte ich ihn im www verfolgt, mich allerdings gescheut ihn zu kaufen; warum kann ich gar nicht so richtig sagen.

IMG_0833Der Blazer wird aus elastischen Stoffen genäht und mit offenen Kanten verarbeitet. Es gibt zwar ein Revers aber keinen Kragen. Dieser wird durch ein Bündchen ersetzt. Super kann man dafür die Bündchenware nutzen; die gibt es im Augenblick ja in allen möglich Variationen und vor allen Dingen mit viel Glitzer… 🙂

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Die erste Wiebke habe ich in einen wunderbaren Doubleface von Hilco genäht, dieser lag bereits schon ein wenig in meinem Schrank und hat auf den richtigen Schnitt gewartet. Genäht habe ich diese Wiebke in Gr. 46. Er ist einfach sehr bequem und ein super schönes Basicteil.

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Die zweite Wiebke wollte ich dringend in dunkelblau mit Glitzerbündchen haben! Weil mir die erste etwas zu groß vorkam, habe ich die Zweite in Größe 44 genäht. da ist si allerdings etwas knapp.

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Und hier kommt mein schönes Glitzerbündchen….

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Da es etwas zu schmal war, es fehlten 2 cm, konnte ich das Ganze innen nicht im Schatten der Naht annähen, ich habe es mit der Hand an der Nahzugabe des Rückenteils festgenäht.

So, mit diesen schönen Teilen werde ich gleich mal beim Me Made Mittwoch vorbeischauen; ich war schon lange nicht mehr dabei!

Liebe Grüße

Ingrid

Stoffe und Schnittmuster selbst ausgesucht und bezahlt.

Verlinkt mit MMM

 

 

Taschen nähen

*Beitrag enthält Werbung wegen Verlinkung und Markennennung*

Taschen nähe ich gern. Frau kann nie genug davon haben, Frau (und auch Mann) können sie gut verschenken. Es gibt immer dankbare Abnehmer… wenn man (oder auch frau) sich denn trennen kann! 😬 Mir fällt das immer sehr schwer, weil mir die Taschen selbst so gut gefallen und gerade beim upcyclen von Klamotten meiner Familie einfach auch sehr viele Erinnerungen stecken oder die Stoffe so toll sind… ich finde das schwierig.

Die Basket-Tote von Sew Can She hatte ich schon länger auf meiner To-Sew-Liste, ich mag die Form irgendwie. Caroline von Sew Can She bietet viele kostenlose Schnitte auf ihrer Seite an; schau mal nach. Die Anleitungen sind zwar alle auf englisch, aber gut bebildert. Mit einem Übersetzungsprogramm zusätzlich ist es gut zu meistern.

Ich habe das Hosenbein einer Jeans, fertiges Paspelband, ein blaues Oberhemd mit Ankern des Gatten sowie Reste von Baumwollstoffen verarbeitet. Verstärkt habe ich das erste Mal mit „Soft and Stable“, das fasst sich fast so an wie dünner Schaumstoff, lässt sich einfach verarbeiten und hat einen super Stand. Da ich den im Schnitt vorgesehenen Reißverschluss nicht eingenäht habe, klaffte die Tasche oben sehr weit auf. Für den Verschluss habe von den Manschetten des Hemdes die Stücke mit den Knopflöchern genutzt um die Tasche oben zusammenzufassen. Den goldenen Knopf mit dem Anker habe ich in meinem Fundus gefunden. Er passt durch die goldene Farbe nicht so 100%ig, mir gefällt es trotzdem.

Turnbeutel sind ja seit einiger Zeit der absolute Renner, geht man durch die Stadt sieht man sie in allen möglichen Farben, mit Bändern, mit Kordeln, zusätzlichen Reißverschlusstaschen…. Ich wollte für mich keinen haben, erinnerte es mich noch an meinen eigenen Turnbeutel und dann an die meiner Kinder. Sowas wollte ich mir nicht auf den Rücken hängen. Naja, bis dann vor einiger Zeit.

Ich hatte mir meine Altkleiderkiste vorgeholt und einen meiner ehemaligen Lieblingsblazer vorgeholt (leider zu klein). Eine schwarze Jeans hatte ich auch noch… und eine Vorstellung im Kopf, wie das Ganze fertig aussehen sollte. Fehlte nur noch das Futter (hier kam ein Oberhemd meines Vaters zum Einsatz) und die Kordel; die habe ich neu gekauft. Er gefällt mir sehr gut – den kann ich auf keinen Fall weggeben, oder?

Eine schöne Restwoche und

liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit Creadienstag

Du für Dich am Donnerstag

Pattydoo-Marie mit Oktopussi

Marie StrandIch wollte eigentlich keine neuen Schmittmuster mehr kaufen. Genauso wie Stoffe. Ich habe genug Stoffe im Schrank und genügend Schnittmuster in Zeitschriften, auf der Festplatte, fertig ausgedruckt (nur noch zusammenkleben), auf A0 geplottet (nur noch zum Ausschneiden). Ich bin halt gern vorbereitet, wenn ich plötzlich die Eingebung für einen gelagerten Stoff oder Schnitt habe, angeregt durch Fotos oder was auch immer.

Diesmal war es die Mail von Ina von pattydoo die da schreibt: „Dein must-sew!“ Und ich gucke mir den Schnitt an und sage „Ja, Ina, Du hast recht: I must sew!“ (woher weiß die sowas immer??) Schwups hatte ich den Schnitt bestellt, ausgedruckt und geklebt.

IMG_0790Ich wollte ihn aus einem Baumwoll-Jersey nähen, den ich in Weinheim gekauft habe, so schön mit Motorrollern und Rosen drauf, aber es war leider ein wenig zu wenig. Öhm, kein Problem, ich habe ja noch Auswahl in meinem Schrank… Und so habe ich endlich den Schnitt für den lang gestreichelten „Oktopussi“ von lillestoff gefunden (sorry, ich habe den bereits vor bestimmt 2 Jahren gekauft, leider gibt es ihn nicht mehr)!

IMG_2941Ich weiß nicht, was den Abend los war. Der Schnitt hat ja nur 2 Schnitteile und die hatte ich richtig auf meine erste Wahl Stoff gelegt und festgestellt, dass es nicht reicht. Von Oktopussi hatt ich zwei Meter gekauft und ich konnte etwas großzügiger sein. Und was mache ich? Anstatt die beiden Schnittteile auf den Stoff zu legen und dann auszuschneiden, schneide ich als allererstes die Rückenteile aus (welches eine Mittelnaht hat), habe aber den Stoff nur in der Mitte gefaltet und rechts auf rechts gelegt und die Rückenteile schön aus der Mitte raus geschnitten, so dass für das Vorderteil, welches im Stoffbruch zugeschnitten wird, der Stoff nicht mehr gereicht hat….

Ich habe aber nicht nur das Vorderteil geteilt zuschneiden, sondern auch noch stückeln müssen. Aaaargh! Aber ich habe es geschafft, fast ganz genau die Tintenfische wieder zusammen zusetzen! Juchhu! Somit fällt das Angestückelte nicht so auf und die vordere Mittelnaht habe ich mit der roten Paspel betont. Das gefällt mir richtig gut! (Ich will mal eine Wette wagen: Wer mich in dem Kleid sieht und mir das Angestückelte zeigt, dem spendiere ich ein Eis! 🙂 )

IMG_8360Und es war die richtige Wahl heute morgen für den Strand. Es ist wie alles von pattydoo sehr einfach zu nähen (es gibt auch wieder ein Video, allerdings finde ich, dass es groß ausfällt. Aufgrund der Masstabelle habe ich eine 48 zugeschnitten, dieses aber eigentlich schon fast auf eine 44 1/2 geändert. Oktopussi ist zwar sehr stretchig, liegt aber nicht hautnah an. Dieses Kleid habe ich ca noch um 3cm verlängert.

Den nächsten „konzentrierten“ Marie-Zuschnitt werde ich jedenfalls vorsichtig verkleinern.

Ein tolles Wochenende und

liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt mit Sewlala,

Du für Dich am Donnerstag

Kimonokleid oder Kimonobluse?

*Werbung, da Markennennung

Kimonokleid offen

Das Kimonokleid stand seit seit ca. 9 Monaten auf auf meiner To-Sew-Liste. Den Stoff dafür habe ich seit ca. 6 Monaten gewaschen in meinem Schrank liegen. Ich glaube, im Februar habe ich den Stoff angeschnitten und zusammengenäht. Ich hatte großen Respekt vor dem Nähen, hatte ich doch vorher die Anleitung mehrfach durchgelesen und wusste, dass es ein paar knifflige Stellen gibt. Aber die hatte ich gemeistert und auch den Kragen respektabel hinbekommen.

Kimonokleid geschlossen

Es fehlten nur noch Knöpfe und Knopflöcher; ich fand einfach keine passenden Knöpfe. Diese kann man ja auch erst kaufen, wenn das Kleidungsstück fertig ist, finde ich. Meine Erfahrung ist da allerdings sehr klein: ich habe bewusst immer Stücke genäht, die entweder keinen Verschluss hatten oder mit einem Reißverschluss geschlossen wurden. Eine „traumatische“ Erfahrung hat mich immer davon abgehalten: vor ganz vielen Jahren habe ich etwas fertig gestellt und brauchte nur noch die Knopflöcher; die hatte ich mehr recht als schlecht mit meiner uralten Pfaff 90 hinbekommen (ohne Knopflochautomatik in Viskose!). Beim Aufschneiden eines Knopfloches mit dem Trenner, war ich zu schnell und habe durch die Knopfleiste durch noch in den Stoff geschnitten – das Teil habe ich nie wirklich angezogen, weil man die Flickerei immer gleich gesehen hat.

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Ca. 3 Wochen lang hatte das Kleid meine Schneiderpuppe im Mädchenzimmer (meinem Nähzimmer😉) an und ich habe sie immer wieder anprobiert, irgend etwas gefiel mir einfach nicht, aber was? Ich machte einen Termin bei meiner Schneiderin, bei ihr habe ich damals dauergenäht, bestimmt 5 Jahre lang in vielen Kursen und sehr viel gelernt. Sie steckte mir das Kleid noch einmal ab und das wichtigste war, sie verkürzte es („das bist Du nicht, guck mal, so!“). Von ihr habe ich mir dann auch noch die Bestätigung geholt, daß ich die Knopflöcher hinkriege… 😉 und so bin ich los und habe zu Hause losgelegt. Naja, die Abstände hätte ich gleichmäßiger machen sollen, das hätte vielleicht besser ausgesehen, aber das bleibt jetzt so, schließlich bin ich meine eigene Designerin, oder?

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Das Kleid ist total angenehm zu tragen, da die seitlichen oberen Vorderteile und das obere Rückenteil im schrägen Fadenlauf zugeschnitten sind und dadurch etwas mehr Bewegungsfreiheit trotz Webware gegeben ist.

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Mir gefällt das Kleid/die Bluse/der Mantel von Crafteln gut, ein lässiges und bequemes Teil. Beim nächsten Mal werde ich nicht wieder 9 Monate brauchen, bin aber stolz, dass ich das durchgehalten habe! 🙂

Dir noch einen schönen Sonntag,

liebe Grüße

Ingrid

Crafteln Schnittmuster Kimonokleid, in Größe 4 oder 5, reine Baumwolle^

Verlinkt mit Me made Mittwoch,

Stranddecke aus Jeans

Decke gesamt 2

Da ich im Moment nicht schaffe zu nähen, was ich gern möchte und dieses dann hier vorzustellen, möchte ich zwischendurch gern Dinge zeigen, die ich vor meinem Blogstart letztes Jahr im September bereits genäht habe. Den Anfang möchte ich mit unserer Stranddecke machen.

Im Februar 2017 war ich das erste Mal mit einer sehr netten Gruppe 7 Tage lang zusammen nähen – ein Traum! Ich hatte mein Auto randvoll gepackt (der beste Ehemann schaute völlig verständnislos und dachte wohl erst erst, dass ich nicht mehr wiederkommen würde 😂) und geplant, das ein oder andere Kleidungsstück hinterher zu Hause vorweisen zu können. Da ich wusste, daß eigentlich alle anderen Teilnehmer Patchworker/Quilter waren, habe ich vorsichtshalber eine Kiste mit abgelegten Jeans mitgenommen, denn diese Vorstellung der Jeansdecke schwirrte jir schon etwas länger im Kop herum. (und wieder was gelernt: nicht jede/r, die/der näht, näht auch Kleidung… und hat somit Erfahrung damit und kann ggf. unterstützen).

Decke mit RückseiteWas soll ich sagen, nach zwei Tagen (und einer Jacke), packte ich meine Schnittmuster weg und die Jeans raus! Ich schnitt die Beine ab und Seitennähte auf, legte mein 15 x 15 cm großes Lineal auf und habe unzählige Quadrate mit dem Rollschneider ausgeschnitten. Ich legte die Quadrate aus und war fasziniert, wie unterschiedlich das Ganze wirkt, wenn man mit den Farben (oder in diesem Fall mit den Schattierungen) spielt. Das ist übrigens etwas, was mich beim Patchworken so fasziniert! Da ich unendlich viele Inspirationen mit Farben und unterschiedlichsten Patchwork-Blöcken um mich herum hatte, fand ich es dann sehr langweilig, die Decke nur aus unterschiedlichen Blautönen zu nähen. Ein bisschen Farbe wäre schön; da rot zu Jeans einfach super passt, sollte der größte Farbtupfer auch rot sein!

Außerdem wollte ich die unterschiedlichen Stickstiche meiner Maschine ausprobieren und einsetzen und habe mich kreativ ausgelebt. Das hat einen Riesenspaß gemacht!

Und ich habe gleich auch noch 2 neue Techniken kennengelernt und erfolgreich eingesetzt: Reversible Applique und freihand nähmalen (geht super mit dem Nähfüsschen #9 von Bernina). Eine sehr naive Nähmalerei, aber hey, es war das erste Mal! 🙂

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Der Rand besteht aus den Jeansresten, für die Rückseite habe ich einen im Discounter runtergesetzten, farblich perfekt passenden Bettbezug in Übergröße genutzt, so war an der Stelle kein stückeln nötig. Ein extra Binding habe ich mir damit erspart: der Bettbezug war so groß, dass ich die Rückseite nach oben umgeschlagen habe und eingefasst habe. Ich glaube, das hat einen eigenen Namen, bin mir aber nicht sicher.

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Gequiltet habe ich, indem ich jeweils die Nahzugaben platt genäht habe; also rechts und links neben den Nähten eine rote Quiltnaht. das hat sich bei meiner heißgeliebten Patchworktasche aus Jeans auch bereits bewährt. Um das Ganze noch besser in Szene zu setzen, habe ich das Ganze vom Rand mit mit rotem engestellten Zickzackstich umnäht. Ich hätte lieber eine rote Paspel eingefügt, hätte dazu aber wieder den Rand abtrennen müssen.

 

Wir mögen die Decke wahnsinnig gern, sie hätte für 2 etwas größer (Maß ist 1,70 x 1,40 m) sein können; vielleicht gibt es ja noch mal eine weitere Decke… Durch den Jeansstoff ist sie natürlich auch schwerer als ein Laken oder Handtuch, das nehmen wir aber gern in Kauf, weil sie so cool aussieht!

Euch noch einen schönen Sonntag und macht es Euch schön!

Liebe Grüße

Name

Verlinkt mit RUMS

 

Tischsets für den Garten

Hahaha, ich sehe förmlich einige meiner Nähfreundinnen ungläubig oder gar fassungslos mit den Augen rollen… Ja ich gebe es zu, ich nähe nicht unbedingt immer den Jahreszeiten gemäß. Kennst du das: du siehst etwas und das geht dir nicht mehr aus dem Kopf und plötzlich überkommt dich die Lust, das Ganze auch haben und am besten noch selbermachen zu wollen!

Mir ergeht das öfter so, ungeachtet der Tatsache, dass noch gefühlt 773.959 andere Sachen fertig gestellt werden müssen (ähm, in echt sind es aber nur 7!). An irgendeiner Stelle hakt es vielleicht gerade, es läuft nicht so, wie ich mir das vorstelle oder es sieht nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt habe, oder, oder, oder! Dann lege ich das erstmal mehr oder weniger ordentlich zur Seite und schneide was Neues an und zu.

Lange Rede, kurzer Sinn: Auf dem Rückweg von unserem letzten Sommerurlaub, den wir in Zell am See/Österreich verbracht haben, wollte ich dringend über den Bodensee zurück fahren; Konstanz, Freiburg, die Städtchen kannten wir noch nicht, eigentlich auch Steckborn/Schweiz wegen Bernina. Bernina hatte leider geschlossen

IMG_1322In Konstanz fand ich diesen tollen hellen gemusterten Stoff, der perfekt für draussen geeignet ist, da er nicht ausbleicht und sich aber trotz Polyester toll anfühlt. Ich habe 16 Kissenbezüge genäht, für die Bank und unsere Korbstühle. Da ich nicht so gern Tischdecken mag, aber immer gern etwas auf dem Tisch liegen habe, einen Läufer oder zum Essen halt Tischsets, habe ich wieder mal Jeanshosen geupcyclet. Schon immer witzig, wenn ich darüber nachdenke: da liegt dann von fast jedem Teil der Familie etwas auf dem Tisch…. 🙂

Es sind allerdings nur 4 Stück geworden, meine Hosenvorräte waren aufgebraucht. Macht aber nichts, Nachschub liegt schon wieder bereit…

Da sie hautpsächlich für den Gartentisch gedacht sind, der ziemlich breit ist und ich mich oft ärgere, dass auf den „normalen“ Sets Essteller, Besteck, Wasser- und Weinglas so gedrängt stehen,  habe ich die Sets  größer gemacht (ca. 47 x 36 cm).

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So gefällt mir das! 🙂

Mach doch auch was!

Liebe Grüße

Ingrid