
Nun haben wir bereits den 03. März; krankheitsbedingt habe ich leider nicht viel geschafft. Und wie Du merkst, bin ich auch nicht dazu gekommen das Wenige was ich erstellt habe, zu verbloggen. Auf Instagram habe ich wenigstens etwas zeigen können, aber das geht ja auch immer etwas schneller…😉
Ich möchte Dich gern an meinem aktuellen Projekt teilnehmen lassen, weil es schon ziemlich neu für mich ist und ich ein wenig aufgeregt bin… Aber erstmal zu dem, was ich geschafft habe!

Im Februar habe ich mit einer lieben Freundin getroffen; wir haben uns Jahre nicht gesehen und hatten viel zu erzählen. Ich lebe ja nicht weit von der Ostsee entfernt und auch sie zieht es immer wieder an das Meer, mein Mitbringsel war somit natürlich sehr maritim. Mugrugs liebe ich persönlich sehr! Ich habe immer welche im Einsatz: auf dem Wohnzimmertisch (Glas!), in der Küche und natürlich auf meinem Nähtisch. Hier eine kleine Auswahl:



Mugrugs eignen sich super für Reste, kleine Stoffschätzchen und Quiltversuche, Anwendung von Zierstichen, Applikationen usw., usw. und sind ein schönes Mitbringsel. Ich mag am liebsten die einfachen Varianten jeweils aus 8 x 2,5 inch Quadraten, habe aber auch schon andere Dinge versucht.
Für neuen Familienzuwachs (nein, keine Enkelkinder… ) eine Wendewickeljacke mit Pumphose; hier kam mal wieder ein SM von Pattydoo zum Einsatz. Diesmal ist es Pippa für Babies. Ich habe in Größe 86 genäht (mir fällt gerade ein, dass ich die Köpfe immer noch nicht angenäht habe; werde ich heute noch erledigen!). Der kleine Babyjunge ist im Januar zur Welt gekommen und wir übergeben das Geschenk im Mai (daher auch die größere Größe) anlässlich einer großen Familienfeier zu einem 80. Geburtstag .
Mein großes Projekt, wie Du sicher schon am 1. Foto gesehen und geahnt hast, ist ein Quilt. Ich habe bereits einen Quilt für den Gatten zum Geburtstag 2017 genäht. Damals habe ich noch gar nicht gebloggt, der beste Ehemann von allen hat sich sehr darüber gefreut. Ich hatte seinerzeit eine Jelly Roll in den USA bestellt und diese nach einem amerikanischen SM zugeschnitten. Leider hatte ich bereits beim Zuschneiden Fehler gemacht und das Muster ist anders ausgefallen, als es sollte und das Ganze hätte auch größer sein können.
Im Netz habe ich viel Scrappy (Reste)- Quilts gesehen und die Idee gefällt mir ausserordentlich gut. Meine Restekiste war sowieso zum Bersten gefüllt und ich habe einfach angefangen, diese Reste zu schneiden, zusammenzunähen und diese Stücke dann wieder in 6×6 inches (15×15 cm) große Quadrate zu schneiden. Besondere Stücke habe ich so groß wie möglich gelassen oder angepasst. Alle Stücke haben mich an etwas erinnert: meine erste Nähwoche auf Sylt, die Nähtage bei Ellen in Heidelberg, Dinge, die ich für meine Kinder, meine Mutter und viele andere genäht habe. Alles wird in diesem Quilt vereint und man sieht ihn und erinnert sich… Das liebe ich einfach an diesen Upcycling -Projekten.Im nächsten Teil geht es ans Quilten. Da bin tatsächlich ein wenig aufgeregt, denn ich möchte gern das ein oder Muster quilten. Daher möchte ich mich am Quilten mit Rulern versuchen und habe mir überlegt, dass dieser Quilt dafür ein schönes Übungsstück sein kann. Ich warte noch auf den größeren Anschiebetisch für meine NäMa; bestellt ist er schon.
Ausserdem habe ich den Bernina BSR (Stichregulator)- Nähfuss zu einem sehr guten Preis erwerben können, damit werde ich mich auch noch an diesem Quilt austoben.
Aber dazu mehr im nächsten Teil! 🙂
Jezt erstmal einen schönen Sonntag und
liebe Grüße
Ingrid
Schnittmuster und Stoffe für den „Loveletter“-Mugrug sowie das Pattydoo-Babyset selbst ausgesucht und bezahlt. Ansonsten wurden Reste und alte Bekleidung/Bettwäsche benutzt.

Keine Sorge, es gibt keine alten Geschichten, schnulzige Liebeserklärungen oder schwache Frauen, deren höchstes Glück es ist, einen Mann zu heiraten… (obwohl es manchmal auch was hat, solche Schnulzen, zu gucken..😉; am besten gefällt mir daran sowieso die Mode, sind ja auch die 50er!)
Nein, ich habe wieder gestrickt und zwar das Dreieckstuch Heimatlust aus einem Buch von Veronika Hug. Nach meinen Erfahrungen mit den Bobbels von Lang Yarns in dieser wunderbaren Mischung aus extrafeiner Merinowolle, Baby Alpaka und Seide, konnte ich bei diesen tollen Grüntönen nicht widerstehen!
Wer hier mitliest weiß, dass dies bereits mein dritter Bobbel ist (
Empfohlen wird für die Wolle Nadelstärke 2,5 bis 3, gestrickt habe ich mit 4. Ich hatte gehofft, dass das Tuch etwas größer wird, als mein Rotes, aber das ist leider nicht der Fall.
Wolle: Lang Yarns Puno, Farbe 978.0097, Lauflänge 800 m bei 200g, Vorlage: Buch Neue Strickideen von Veronika Hug.









Nähbloggertreff in Hamburg! Natürlich Ehrensache, dass ich mir dafür ein neues Kleid genäht habe. Den Stoff habe ich wieder hier im Ort gekauft; ein sehr schöner mittelschwerer Jersey in einem tollen Animal-Print. Ich denke, dass es Leo sein soll; das Muster ist ziemlich groß und sieht einfach nur toll aus, oder?




Ja, ich hab’s gleich wieder getan. Ich habe wieder oder weiter gestrickt (natürlich an einem neuen Stück)!
Aus dem Buch von Ines Kollwitz, aus dem ich bereits den Poncho gestrickt habe, habe ich mich von einem Tuch inspirieren lassen: man fängt mit drei Maschen an und nimmt am Ende jeder Hinreihe eine Masche mit einem Umschlag zu. Der Umschlag wird direkt vor der Randmasche gestrickt, dadurch ergibt sich eine tolle saubere (Loch-) Kante.
Bevor ich anfing, wälzte ich die alten Strickmusterbücher meiner Großmutter um mir was schönes auszusuchen. Ich bin auch fündig geworden, tolle Ajourmuster standen zur Auswahl. Leider ich Probleme mit dem Berechnen der Muster, die sich durch das einseitige Zunehmen ergeben haben. Ich habe die ersten 20 cm mit Sicherheit 15 x wieder aufgeribbelt…
Am Ende habe ich mich dann für die einfachen Lochstreifen entschieden (sozusagen Knit as you Go) und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefällt! Leider habe ich diesmal mit Nadelstärke 3 gestrickt, dadurch ist das Tuch etwas klein geworden. Andererseits habe ich dann nicht so viel Gedöns um den Hals und kann die Jacke vernünftig zu machen.
Wolle: Puno von Lang Yarns, Farbe 978.0061, 200 gr. ca 800 m Lauflänge. Muster: selbst erdacht. Gestrickt mit Nadelstärke 3. Maße: ca 128 x 96 x 160 cm
Die Basket-Tote von
Ich habe das Hosenbein einer Jeans, fertiges Paspelband, ein blaues Oberhemd mit Ankern des Gatten sowie Reste von Baumwollstoffen verarbeitet. Verstärkt habe ich das erste Mal mit „Soft and Stable“, das fasst sich fast so an wie dünner Schaumstoff, lässt sich einfach verarbeiten und hat einen super Stand. Da ich den im Schnitt vorgesehenen Reißverschluss nicht eingenäht habe, klaffte die Tasche oben sehr weit auf. Für den Verschluss habe von den Manschetten des Hemdes die Stücke mit den Knopflöchern genutzt um die Tasche oben zusammenzufassen. Den goldenen Knopf mit dem Anker habe ich in meinem Fundus gefunden. Er passt durch die goldene Farbe nicht so 100%ig, mir gefällt es trotzdem.
Ich hatte mir meine Altkleiderkiste vorgeholt und einen meiner ehemaligen Lieblingsblazer vorgeholt (leider zu klein). Eine schwarze Jeans hatte ich auch noch… und eine Vorstellung im Kopf, wie das Ganze fertig aussehen sollte. Fehlte nur noch das Futter (hier kam ein Oberhemd meines Vaters zum Einsatz) und die Kordel; die habe ich neu gekauft. Er gefällt mir sehr gut – den kann ich auf keinen Fall weggeben, oder?
















Gestern fiel mir wieder ein Kleid in meinem Schrank in die Hände, dessen Stoff ich wahnsinnig gern mag, jedenfall die Farbe und das Muster; die Qualität ist leider nicht so toll, von daher war die Wahl ein Kleid daraus zu nähen auch nicht so gut. Irgendwie gefiel es mir von Anfang an nicht so richtig, wegen dieser Passe, die diese Baukastenkleider anscheinend brauchen.. Ich dachte, dass die Passe nicht so auffällt, dem war auch so, aber der ganze Schnitt ist einfach nicht so schön für mich.
Ich habe also einfach die Passe abgetrennt und den Rockteil ans Oberteil genäht; sieht die Tunika nicht klasse aus? Der Kleiderschnitt ist aus dem Buch von rosa p. „Näh Dir Dein Kleid“.
Zusätzlich habe ich noch das Tulpentop von Crafteln genäht, aber davon mehr im nächsten Beitrag.