Werbung, da Markennennung

Ich weiß ja, dass ich lange nichts mehr verbloggt habe, aber daß das Ganze jetzt doch schon über einen Monat her ist, war mir auch nicht wirklich klar. Es gab und gibt sehr viel privat zu erledigen und die sommerliche Hitze hat mich tatsächlich auch gelähmt. Denken geschweige denn kreativ sein, war jetzt nicht so richtig mein Ding…. Aber ich glaube, es geht wieder los!

Irgendwann bekam ich wieder einen Newsletter von Burda und da gab es dieses Longshirt mit Streifen. In das habe ich mich sofort verliebt. Und Streifenjersey hatte ich auch im Schrank…. . Super, ich könnte sofort loslegen! Natürlich nur theoretisch! Irgendwas ist ja immer, in diesem Fall war es einfach schon später am Abend und ich musste am nächsten Morgen früh raus. Also das Projekt auf das Wochenende verschoben.

Ich hatte bereits den geplanten hellblauen Streifenjersey auf meinem Zuschneidetisch und die Streifen schön aufeinander gesteckt, damit auch alles gerade zugeschnitten werden kann. Aber ich musste noch etwas besorgen und da ich bei meiner ortsansässigen Stoffdealerin vorbeikam, wollte ich schnell mal „Guten Tag“ sagen. Mir sprangen die Bullis, vielmehr das tolle Grüns sofort in die Augen. Wie magisch angezogen ging ich zu dem Stoffballen und sah die Bullis.

Ich bin eigentlich gar nicht so ein Fan dieser Fahrzeuge. Mein kleiner Neffe ist allerdings ein absoluter Käfer- und Bulli-Fan. Vor 2 oder 3 Jahren habe ich in demselben Laden den ersten Bullistoff gefunden, kiwigrün und grau, mit kleinen weißen Surfbrettern auf den Bussen und habe ihm ein T-Shirt aus der La Maison Viktor daraus genäht. Dann fand ich hellblauen Stoff und kombinierte blau-weiße Streifen dazu, um dem Vater ein Shirt zu nähen („Föhr“ von Schnittreif) und ein paar Monate später für die Mutter eine „Marilyn“ (von Pattydoo) mit Bubikragen und Schößchen aus grauem Stoff mit bunten Bussen darauf. Den Bubikragen habe ich aus weiß-rot gestreiftem Jersey gefertigt und damit auch die Ärmel eingefasst. Leider habe ich kein Tragefoto.
Zurück zu meiner Tunika: Die Busse hatten meine Freude ein wenig geschmälert, aber ich habe mir den Ballen mal vor dem Spiegel ans Gesicht gehalten und ich fand die Farbe einfach nur klasse. Und eigentlich sah ich mich gleich in der Tunika aus genau diesem Jersey…
Mittlerweile ist dies mein drittes Kleidungstück mit Volantärmeln; ich liebe sie: wenn sie zwischen Schulter und Ellenbogen anfangen und es dann ingesamt ein 3/4-Ärmel wird. Alle längeren Varianten finde ich allerdings einfach nervig.

Der blaue VW-Bus in meiner Hand ist übrigens eine Kulturtasche, die ich von meinem Arbeitgeber bei einer Veranstaltung geschenkt bekommen habe.
Währenddessen ich diesen Blogbeitrag schreibe, kommt unsere Tochter zu Besuch. Sie stöbert ein wenig in den Sachen im Nähzimmer, zieht ein T-Shirt von mir an (Frau Bille von Schnittreif)- und irgendwie gehört es jetzt ihr… 😉 Aber ich muss auch sagen, dass es ihr besser steht als mir!

Aber wie schön, dass Dinge, bei denen man sich etwas anderes vorgestellt hat und die nicht zu einem passen, dann doch einen erfreuten Abnehmer finden.
Euch allen noch einen schönen Sonntag,
liebe Grüße
Ingrid
Verlinkt mit Sewlala, MMM, AfterWorkSewing , DfDaD





Die „Schräge Evi“ (siehe auch

Ich wollte eigentlich keine neuen Schmittmuster mehr kaufen. Genauso wie Stoffe. Ich habe genug Stoffe im Schrank und genügend Schnittmuster in Zeitschriften, auf der Festplatte, fertig ausgedruckt (nur noch zusammenkleben), auf A0 geplottet (nur noch zum Ausschneiden). Ich bin halt gern vorbereitet, wenn ich plötzlich die Eingebung für einen gelagerten Stoff oder Schnitt habe, angeregt durch Fotos oder was auch immer.
Ich wollte ihn aus einem Baumwoll-Jersey nähen, den ich in Weinheim gekauft habe, so schön mit Motorrollern und Rosen drauf, aber es war leider ein wenig zu wenig. Öhm, kein Problem, ich habe ja noch Auswahl in meinem Schrank… Und so habe ich endlich den Schnitt für den lang gestreichelten „Oktopussi“ von lillestoff gefunden (sorry, ich habe den bereits vor bestimmt 2 Jahren gekauft, leider gibt es ihn nicht mehr)!
Ich weiß nicht, was den Abend los war. Der Schnitt hat ja nur 2 Schnitteile und die hatte ich richtig auf meine erste Wahl Stoff gelegt und festgestellt, dass es nicht reicht. Von Oktopussi hatt ich zwei Meter gekauft und ich konnte etwas großzügiger sein. Und was mache ich? Anstatt die beiden Schnittteile auf den Stoff zu legen und dann auszuschneiden, schneide ich als allererstes die Rückenteile aus (welches eine Mittelnaht hat), habe aber den Stoff nur in der Mitte gefaltet und rechts auf rechts gelegt und die Rückenteile schön aus der Mitte raus geschnitten, so dass für das Vorderteil, welches im Stoffbruch zugeschnitten wird, der Stoff nicht mehr gereicht hat….
Und es war die richtige Wahl heute morgen für den Strand. Es ist wie alles von pattydoo sehr einfach zu nähen (es gibt auch wieder ein Video, allerdings finde ich, dass es groß ausfällt. Aufgrund der Masstabelle habe ich eine 48 zugeschnitten, dieses aber eigentlich schon fast auf eine 44 1/2 geändert. Oktopussi ist zwar sehr stretchig, liegt aber nicht hautnah an. Dieses Kleid habe ich ca noch um 3cm verlängert.



















*Werbung, da Markennennung*




Das hat schon was, wenn man frei hat und nicht arbeiten gehen muss….! 🙂



Und nicht nur zur Party! 🙂


